Frauenhandball-Landesliga: HSG Wesertal empfängt alten Rivalen SHG Hofgeismar/Grebenstein

Derby verspricht große Spannung

Wesertals Julia Köster will auch in eigener Halle gegen die SHG Hofgeismar/Grebenstein durchsetzen. Foto:  Löschner

Oberweser. Nach einigen Jahren kommt es in der Frauenhandball-Landesliga am Sonntag (17 Uhr) in Oedelsheim wieder zum Derby zwischen der HSG Wesertal und der SHG Hofgeismar/Grebenstein.

Es ist ein reizvolles Derby zwischen zwei Mannschaften, die in den vergangenen Jahren doch ein gutes Stück voneinander entfernt waren. Während Wesertal zu den Spitzenmannschaften der Landesliga zählte, bewegte sich die SHG im Vorderfeld der Bezirksoberliga. Nun ist die Ausgangslage eine etwas andere; die SHG als Aufsteiger liegt mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf dem sechsten Platz zwei Ränge vor Wesertal, das zwei Siege und vier Niederlage aufweist.

„Mich hat Hofgeismar/Grebenstein beim 31:21-Heimsieg über Kirchhof II beeindruckt, auch wenn Kirchhof in diesem Spiel einen schlechten Tag erwischt hatte“, spricht HSG-Trainer Heinz Kornrumpf mit Respekt von dem Kreisrivalen. Aufgrund der etwas unbefriedigenden Punktausbeute steht er mit seiner Mannschaft gerade vor eigenem Publikum unter Erfolgsdruck.

Mut macht ihm jedoch die knappe 29:31-Niederlage aus der Vorwoche beim Oberligaabsteiger Kirchhof II: „Wir wollen den gleichen Biss und die gleiche Aggressivität wie in der Vorwoche zeigen und aus einer stabilen Abwehr heraus zum Erfolg kommen.“ Verbessern müsse sich vor allem der Torabschluss.

Gegen die SHG kann Kornrumpf voraussichtlich wieder auf Rechtsaußen Larissa Borchert zurückgreifen. Ebenfalls mit von der Partie sein wird Adriane Stas nach ihrem gelungenen Comeback bei Kirchhof. Noch unsicher ist, ob Thekla Riedel wieder für einen Kurzeinsatz der Mannschaft helfen wird.

Mit Vorfreude blickt SHG-Trainer Edgar Schwank auf das Spiel: „In diesem Spiel wird Derbystimmung herrschen. Wesertal hat natürlich die größere Erfahrung in der Liga. Wir werden uns wieder vor allem gut vorbereiten und uns auf unser Spiel konzentrieren.“

Voraussichtlich wird Schwank auf die bei Waldhessen erfolgreiche Mannschaft zurückgreifen. Lediglich hinter dem Einsatz der angeschlagenen Steffi Rietschel steht noch ein Fragezeichen. (zmw)

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