Landesliga: Bartalos ärgert sich über zu viele technische Fehler – Körle/Guxhagen chancenlos in Vellmar

Gürbig vernagelt ihren Kasten

Lea Gürbig

Schwalm-Eder. Die Drittliga-Reserve des SV Germania Fritzlar ist in der Handball-Landesliga der Frauen einfach nicht zu stoppen. Beim 26:16-Kantersieg gegen die HSG Twistetal feierte das Team von Trainerin Viktoria Marquardt bereits den sechsten Erfolg in Serie und rangiert damit auf dem fünften Tabellenplatz.

TSV Wollrode - HSG Wesertal 23:30 (9:14). Die Blau-Weißen starteten schlecht und lagen nach zwei Fehlwürfen schnell mit 1:3 und 1:6 zurück. Auch nach der Halbzeitpause konnte die Bartalos-Sieben, bei der Laura Klipp als Spielmacherin überzeugte, die Partie nicht mehr drehen. „Der Druck im Abstiegskampf war zu groß“, bekannte TSV-Coach Zoltan Bartalos und ergänzte: „Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht, hatten aber auch kaum Wechselmöglichkeiten.“

Ein gelungenes Debüt feierte dennoch Trainer-Tochter Bianka Bartalos. Die Kreisläuferin erzielte einen Treffer und holte einen Siebenmeter heraus. Im Kellerduell kommende Woche mit Schlusslicht HSG Lohfelden/Vollmarshausen steht die Bartalos-Sieben nun unter Druck. Drei Punkte trennen die Blau-Weißen von einem Nicht-Abstiegsplatz.

Tore TSV: Pietsch 1, N. Bartalos 2, Klipp 11/4, B. Bartalos 1, Fehr 5, Lachnit 1, Friedrich 2.

SV Germania Fritzlar II - HSG Twistetal 26:16 (14:7). „Wir standen der Abwehr sicher, haben im Angriff diszipliniert gespielt und zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Ausgang des Spiels aufkommen lassen“, freute sich SVG-Übungsleiterin Viktoria Marquardt über den überzeugenden Auftritt ihrer Mannschaft gegen die Waldeckerinnen.

Die Domstädterinnen dominierten die Partie und erspielten sich über 2:0, 5:1 und 10:5 bis zur Pause eine komfortable 14:7-Führung. Nach Wiederanpfiff zogen Charline Maier, Sarah Oschmann und Co. auf 18:9 davon und hatten so für die Vorentscheidung gesorgt. Besonders in der Abwehr zeigte die Germania eine starke Darbietung und ließ HSG-Torjägerin Janina Tönepohl kaum zum Zuge kommen. Daneben überzeugte Torhüterin Lea Gürbig. „Sie war heute herausragend“, lobte SVG-Trainerin Marquardt die Schlussfrau.

Tore SVG: Hoffmann 2, Maier 4, Frank 2, Giese 1, Lorenz 5/1, Oschmann 8/3, Wessel 1, Lattemann 3.

TSV Vellmar - FSG Körle/Guxhagen 35:28 (17:14). „Wir haben verdient verloren“, bilanzierte FSG-Trainerin Dagmar Hoppe, „denn wir haben uns eine Auszeit von zwölf Minuten gegönnt, die Vellmar konsequent bestraft hat.“ In einem hochklassigen Handballspiel verlief die Partie bis zum 13:13 (24.) ausgeglichen, bevor sich die Gastgeberinnen bis zur Pause eine knappe 17:14-Führung erspielen konnten. Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit lief bei den FSG-Handballerinnen mit Ausnahme von Torjägerin Sabrina Weiß nicht mehr viel zusammen.

Das nutzte Vellmar und bog über 23:16 (39.) und 34:21 (53.) auf die Siegerstraße ein. „Dann haben wir aber noch einmal Moral bewiesen und uns nicht abschießen lassen“, sagte Hoppe, deren Team noch auf 35:28 verkürzte. Durch die fünfte Saisonniederlage fiel der Aufsteiger auf den vierten Tabellenplatz zurück.

Tore FSG: Johnson 5, Hoppe 2, Kördel 3/1, Opretzka 2, Weiß 13/7, Hintze 2, Gutheil 1. (mgx) Foto: nh

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