Landesliga: Hrdina erwartet Reaktion seiner Mannschaft – Teichmann verlässt Kirchhof II

Hause nimmt Abwehr in Pflicht

Spielt nicht mehr für Kirchhof: Luisa Teichmann. Foto: Kasiewicz

Schwalm-Eder. In der Handball-Landesliga der Frauen muss die FSG Körle/Guxhagen gegen Aufsteiger FSG Waldhessen zurück in die Erfolgsspur finden. Fritzlar II tritt beim Spitzenreiter Baunatal an.

GSV Eintracht Baunatal - SV Germania Fritzlar II (So. 16.30 Uhr). Für das Spiel gegen den Tabellenführer will die Drittliga-Reserve an ihre gute Leistung aus dem Erfolg gegen Wesertal anknüpfen und dem Liga-Primus ein Bein stellen. „Wir haben bei dem Spiel nichts zu verlieren und können befreit aufspielen“, sagt SVG-Trainer Torben Hause, der sich der Außenseiterrolle seiner Mannschaft bewusst ist. Ein besonderes Augenmerk wird auf seiner Abwehr liegen, denn die bekommt es mit Selina Schneider zu tun. Die Rückraumspielerin ist mit 79 Treffern eine der torgefährlichsten Angreiferinnen der Liga. Zudem hat Baunatal mit Julia Waschinger noch eine weitere gefährliche Schützin in der Hinterhand.

SG 09 Kirchhof II - FSG Hainzell/Großenlüder (Sa. 20.15 Uhr). „Wir kennen Hainzell und ihre Stärken aus der ersten und zweiten Welle. Das bedeutet für uns ein konsequentes Rückzugsverhalten“, appelliert SG-Coach Andreas Milke an sein Team. „Wenn wir oben mitspielen wollen, müssen wir unsere Heimspiele gegen direkte Konkurrenten gewinnen“, fordert Milke. Aufpassen muss das Juniorteam in der Abwehr auf die Achse um FSG-Torjägerin Miriam Schmitt im Rückraum und Kreisläuferin Eugenia Wertmüller. Nicht mehr dabei sein wird beim Gastgeber Spielmacherin Luisa Teichmann, die den Verein verlassen hat.

FSG Körle/Guxhagen - FSG Waldhessen (So. 18 Uhr). „Es wird darauf ankommen, unsere Kaderbreite auszuspielen, was ich zuletzt vermisst habe“, sagt FSG-Coach Hinnerk Hrdina. Nach drei sieglosen Spielen in Folge, erwartet der Fuldabrücker eine Reaktion. Der Aufsteiger, der vom ehemaligen Gensunger Zweitliga-Spieler Jonggi Pasaribu trainiert wird, hat sich bisher gut in der neuen Klasse präsentiert und verlor viele Spiele nur knapp. So täuscht der vorletzte Tabellenplatz etwas über die Leistungsfähigkeit der Rotenburgerinnen hinweg. (mm)

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