Ivonne Hildebrand verletzt sich bei Coup schwer

Landesliga: Juniorteam bleibt dran

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Glänzende Übersicht: Körle/Guxhagens Sabrina Weiß zeigt Baunatals Sina Dieleing, was sie draufhat. 

Schwalm-Eder. In der Handball-Landesliga der Frauen übernimmt die FSG Körle/Guxhagen nach dem 27:23-Coup gegen die Oberliga-Absteiger der GSV Eintracht Baunatal die Tabellenführung. Die Drittliga-Reserve aus Kirchhof siegt sich auf den zweiten Platz.

FSG Körle/Guxhagen - GSV Eintracht/Baunatal 27:23 (16:11). „Das war eine bärenstarke Teamleistung, die wir in den ersten 40 Minuten abgerufen haben“, lobte FSG-Coach Hinnerk Hrdina sein Team. Von der ersten Minute an war die Mannschaft um Jana Hoppe und Sabrina Weiß voll bei der Sache und stellte den Tabellenführer aus Baunatal vor immense Probleme. So bauten die Gastgeber ihre Führung über 7:5 (9.) und 12:9 (21.) bis zur Halbzeit immer weiter aus.

Besonders die einstudierten Abläufe aus dem Positionsangriff funktionierten dabei sehr gut. Nach dem Seitenwechsel erhöhte das Team von Hrdina den Vorsprung auf 20:12, doch dann kam es in der 40. Minute zum Schockmoment. Ivonne Hildebrand kugelte sich bei einer Aktion die Schulter aus und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert werden. In der Folge fehlte den geschockten Guxhagenerinnen ihre vorherige Leichtigkeit. Dennoch brachten sie den Sieg letztlich souverän über die Zeit.

Tore FSG: Lohrbach 2, Hildebrand 2, Johnson 4, Hoppe 2, Hungerland 2, Griesel 1, Kördel 2, Weiß 7/1, Hintze 1, Ivan 4.

SG Kirchhof II - HSG Wesertal 31:29 (14:12). „Wir haben es versäumt, das Spiel früher zu entscheiden“, ärgerte sich SG-Trainer Andreas Milke, der insgesamt jedoch sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams war. „Wesertal war überraschend stark, aber wir haben das Spiel diszipliniert zu Ende gespielt und uns nicht von der Nervosität anstecken lassen“, lobte Milke sein Team.

Die Drittliga-Reserve kam gut in die Partie und setzte sich nach sieben Minuten auf 5:2 ab. Doch die Gäste kämpften sich wieder heran und erzielten nach 13 Minuten den 7:7-Ausgleich. In der Folge blieb es bis zur Halbzeit eine ausgeglichene Begegnung. Nach dem Wiederanpfiff fanden die Gastgeber wieder besser in die Partie und setzten sich durch Tore von Kirsten Bänfer und Laura Sauerwald auf 17:13 ab. Erneut schaffte es das Milke-Team jedoch nicht den Vorsprung zu halten so stand es drei Minuten vor Schluss 26:26. Dann drehte jedoch Annika Konklowski mit vier blitzsauberen Toren auf.

Tore SG: Lucas 3, Immelnkämper 3, Führ 1, Sauerwald 1, Konklowsky 4, Block 1, Herwig 3, Ulrich 2, Bänfer 4, Kühlborn 3, Berz 2, Werner 4.

FSG Harleshausen/Ahnatal - SV Germania Fritzlar II 21:19 (11:10). Es ist schon wieder passiert: Der Drittliga-Reserve gelang in den letzten zehn Minuten kein Treffer mehr und der 19:17-Vorsprung gegen das Tabellenschlusslicht war verspielt. „Ich kann es nicht erklären. Es ist so, als ob bei einem knappen Spielstand ein Schalter umgelegt wird und uns nichts mehr gelingt“, sagte SV-Trainer Torben Hause. Die Domstädterinnen waren in einer engen Partie insbesondere zu Beginn der zweiten Hälfte spielbestimmend und setzten sich über 16:13 (37.) auf 19:17 (50.) ab. Doch dann gelang gar nichts mehr.

Tore SVG: Werner 2, Höhne 5, Giese 4, Oschmann 6/2, Albus 2/1. (mm)

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