Landesliga: Vizemeister Fritzlar II verstärkt sich - Körle/Guxhagen erweitert Kader

Neue Formierungen in der Handball-Landesliga der Frauen

Neu in Fritzlar: Betreuerin Sandra Römer (von oben links), Trainer Torben Hause, Carolin Alheit und Franziska Werner sowie Nina Albus (Mitte von links), Lena Höhne, Norina Horn und Josephine Lerch (knieend). Foto: Kasiewixz

Einen neuen Verein und drei neue Trainer hat die Handball-Landesliga der Frauen aus heimischer Sicht zu bieten. Bei Oberliga-Absteiger SG Kirchhof 09 II sitzt ab jetzt Andreas Milke auf der Bank. Torben Hause übernimmt den letztjährigen Vizemeister SV Germania Fritzlar II und Hinnerk Hrdina trainiert den FSG Körle/Guxhagen.

SG Kirchhof II

Greift in der Landesliga wieder an: Kirchhofs Sandra Kühlborn (rechts, gegen Baunatals Melina Kelterborn GSV). Foto: nh

Nach dem Oberliga-Abstieg fand die SG mit Andreas Milke einen Trainer, der sich vom Kirchhofer Konzept, auf jungen Talente zu setzen, überzeugen ließ. „Das Team kennt sich gut und ist eingespielt. Ich möchte jede Spielerin individuell auf ein neues Level bringen“, erklärt Milke seinen Ansatz. Zudem soll nach der vorangegangenen Saison die Spielfreude zurückkehren.

Die oberligaerfahrene Mannschaft um Kirsten Bänfter und Sandra Kühlborn ist größtenteils zusammen geblieben und soll wenn nötig mit Talenten aus dem A-Jugend-Oberliga-Team der SG aufgefüllt werden. Neu hinzugekommen ist die Routinierin Kerstin Block (Neunkirchen). Nicht mehr dabei sind Charline Vaupel und Hanna Krug (beide berufliche Pause).

Das Saisonziel des neuen Trainers, der einen Mehrkampf zwischen Fritzlar, Baunatal, Körle und Wesertal um den Titel erwartet, ist ein Platz unter den ersten Fünf.

Germania Fritzlar II

„Unser oberstes Ziel muss es sein, die Neuzugänge gut zu integrieren“, sagt Torben Hause, seit zwei Wochen neuer Trainer der Fritzlarer Drittliga-Reserve. Vorgänger Daniel Schmidt bat aus persönlichen Gründen um die Auflösung seines Vertrages. Mit Kreisläuferin Franziska Werner (HSG Baunatal), Torhüterin Carolin Alheit, Linkshänderin Lena Höhne (beide Tuspo Waldau), sowie Torhüterin Josephine Lerch, Nina Albus (beide Bad Wildungen II) und Rückkehrerin Norina Horn haben die Domstädterinnen gleich sechs talentierte Neuzugänge. Auffangen muss das Team den Verlust von Spielmacherin Lorena Lorenz, die in das Drittliga-Team aufgerückt ist. Die Mannschaft ebenfalls verlassen hat Tatjana Ringleb (Ziel unbekannt).

„Bis zum Saisonstart wollen wir unser Umschaltspiel noch verbessern und schneller spielen“, beschreibt Trainer Hause seine Pläne. Zudem möchte er noch variabler agieren. Zusätzlich zu der starken 6:0-Deckung um Defensivspezialistin Julia-Marie Hofmann soll eine weitere offensivere Abwehrvariante einstudiert werden. Nach dem starken zweiten Platz im vergangenen Jahr und mit den neuen Spielerinnen gehören die Domstädterinnen wieder zu den Favoriten. 

FSG Körle/Guxhagen

Nimmt die vorderen Tabellenplätze ins Visier: Körle/Guxhagens Sabrina Weiß. Foto: Hahn/nh

Nachdem die FSG in der vorherigen Saison als Aufsteiger direkt auf dem dritten Platz landete, hat sich das Team um Spielmacherin Jana Hoppe und Sabrina Weiß noch einmal in der Breite verstärkt. Jennifer Ivan kommt von Oberliga-Absteiger Kirchhof II, aus Wollrode ist Rechtsaußen Natalie Lohrbach zum Team gestoßen und von der HSG Zwehren/Kassel schloss sich Laura Griesel dem Landesligisten an. Die FSG zieht mit der Vergrößerung des Kaders die Lehren aus der vergangen Saison, in der sie vom Verletzungspech gebeutelt wurde.

Ebenfalls neu ist der Trainer. Hinnerk Hrdina ersetzte das bisherige Trainer-Duo Dagmar Hoppe und Anja Sonneborn. Der neue Übungsleiter zeigt sich begeistert von seiner Mannschaft: „Meine Eindrücke sind sehr gut. Wir haben ein homogenes Team, in das sich die Neuzugänge gut einfügen.“ Ziel des Ex-Dittershäusers ist es, attraktiven und schnellen Handball zu spielen und damit die starke Platzierung der vergangenen Saison zu bestätigen.

Hierbei möchte er auf die gute Arbeit seiner Vorgängerin aufbauen und diese noch verbessern. „Wir haben jetzt noch ein Trainingslager und werden dort Schliff arbeiten“, erläutert Hinnerk Hrdina seine Pläne für die letzten Wochen vor dem Serienbeginn

Von Moritz Minhöfer

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