Handballerin nach Verletzung im Interview

Körle/Guxhagen-Spielerin Ivonne Hildebrand: "Hatte höllische Schmerzen"

Eine nicht alltägliche Verletzung zog sich Rückraumspielerin Ivonne Hildebrand (35) von Handball-Landesligist FSG Körle/Guxhagen im Spitzenspiel gegen Baunatal (27:23) zu.

Der Ellenbogen der früheren Bundesligaspielerin der SG Kirchhof sprang heraus. 

Frau Hildebrand, was war da los?

Ivonne Hildebrand: Es war ein ganz normaler Zweikampf. Ich stand in der Luft, wurde etwas gestoßen und wollte mich mit meiner linken Hand auf dem Boden abstützen. Dabei ist es dann passiert. Mein Gelenk war kurze Zeit draußen, ich habe mich auf den Rücken gelegt und meinen Arm zum Bauch gelegt. So ist das Gelenk zum Glück wieder reingerutscht. Ich hatte kurzzeitig aber höllische Schmerzen.

Haben Sie solch eine für den Handballsport kuriose Verletzung schon einmal erlebt?

Hildebrand: Ja. Mir ist vor anderthalb Jahren schon einmal der Ellenbogen herausgesprungen. Der rutschte auch nicht wieder rein. Das ließ sich erst mit einer Vollnarkose beheben. Von daher hatte ich diesmal richtig Glück.

Wie geht es Ihnen jetzt? Was sagen die Ärzte?

Hildebrand: Ich war gestern schon wieder arbeiten. Klar, der ganze Arm sieht bis zur Hand blau aus. Aber außer Prellungen und dem Bluterguss ist nichts passiert. Drei Wochen falle ich nun erstmal aus.

Und jetzt machen Sie Schluss mit Handball?

Hildebrand: Ich habe kurz darüber nachgedacht. Aber so kann und will ich nun auch nicht abtreten.

Rubriklistenbild: © Kasiewicz/nh

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