Handball-Landesliga Frauen: FSG Waldhessen gewinnt das Kellerderby souverän mit 29:22 (14:11)

Sieg mit Schubkraft für Krestel und Co.

Nika Rollmann im Anflug: Ihr gelang ein Billard-Tor zum 27:20, mit dem sie letzte Zweifel am Heimerfolg beseitigte. Foto: Walger

Rotenburg. Die FSG Waldhessen besiegte ihre Gäste von der FSG Harleshausen/Ahnatal deutlich mit 29:22 (14:11) und erfüllte damit die Vorgabe ihres Coachs Jonggi Pasaribu. Die Gastgeberinnen bleiben zwar auf dem vorletzten Rang, haben aber den Anschluss an die vor ihnen liegenden Teams hergestellt.

Gegenüber der Heimniederlage zuvor zeigten sich die Waldhessinnen diesmal zielstrebiger und spielstärker. Innerhalb der ersten vier Minuten zogen sie schon auf 4:1 davon. Dieser Torreigen ging bis zur 10. Minute munter weiter, als ein satter 8:2-Vorsprung zu Buche stand.

Doch dann ging es mal wieder in ein Wellental. Pasaribus Mannschaft pendelte zwischen noch nicht gestilltem Torhunger und technischen Fehlern. Plötzlich stand es nur noch 9:7 (18.). Die Rotenburgerinnen behielten aber klaren Kopf, ließen den Gegner nicht näher herankommen und lagen zur Pause mit 14:11 vorne.

Dieses kleine Polster schnurrte in den ersten 60 Sekunden nach dem Seitenwechsel auf 14:13 zusammen. Doch Waldhessen-Keeperin Bianca Bähr, die jetzt zwischen den Pfosten stand, sorgte aber mit spektakulären Paraden dafür, dass ihre Mitspielerinnen mit einem Lauf von 5:0 Toren den Vorsprung auf 19:13 schraubten (37.).

Abstand konstant geblieben

Durch schnelle Kreuzungen und die sichere Distanzschützin Stefanie Krestel blieb dieser Abstand konstant. 25:20 stand es der 54. Minute. Mit einem Billard-Tor durch Nika Rollmann zum 27:20 (Pfosten Latte Pfosten Tor) war das Spiel für die FSG Waldhessen drei Minuten vor der Schlusssirene entschieden.

Allerdings bleibt festzuhalten, dass die Waldhessen-Frauen einen weit höheren Sieg eingefahren hätten, wenn diefrei zum Wurf gekommenen Jenny Werner (39., 45.), Nika Rollmann (53., 60.) und Stefanie Krestel (54.) ihre Chancen verwertet hätten.

Das sieht die 13-fache Torschützin Stefanie Krestel ganz ähnlich: „Es ist ein schöner Sieg. Geil, dass wir gewonnen haben. Wir hätten aber noch viel höher gewinnen müssen.

FSG-Coach Jonggi Pasaribu freute sich: „Der Sieg ist positiv und bringt uns einen Schub für die restliche Serie.“ Unkritisch beurteilte er den Auftritt seiner Spielerinnen deshalb aber nicht: „Uns fehlt die Konstanz. Unsere technischen Fehler gehen bei spielstärkeren Teams ins Auge.“

FSG Waldhessen: Bähr, Weidemann - Reimuth, Rollmann (2), Werner (4), Drewer, Denk (3), Mäusgeier (1/3), Braun (3), Krestel (13).

Von Burghard Hauptmann

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