Landesliga: Körle/Guxhagen muss verletzte Ivonne Hildebrandt ersetzen

Milke warnt vor Fritzlar

Nach dem Derby ist vor dem Derby: Fritzlars Nadine Frank (links, gegen Körle/Guxhagens Sabrina Weiß) trifft am Sonntag auf die SG Kirchhof II. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Die Derbyzeit in der Handball-Landesliga der Frauen geht weiter. Nach dem Überraschungscoup gegen die FSG Körle/Guxhagen, geht es für die Drittliga-Reserve der SV Germania Fritzlar gegen das Junior-Team der SG Kirchhof.

Sg Kirchhof 09 II - SV Germania Fritzlar II (So. 14 Uhr). Im Duell der Drittliga-Reserven sind die Rollen - zumindest laut Tabelle - klar zu Gunsten der Gastgeberinnen verteilt, doch beide Trainer erwarten eher ein Spiel auf Augenhöhe. „Fritzlar hat erstmals ihre wirkliche Stärke angedeutet. Wir sind gewarnt“, sagt SG-Trainer Andreas Milke, dessen Team sich in seinem Spiel jedoch nicht dem Gegner anpassen will. „In der Partie gegen Baunatal haben wir zu sehr versucht auf die Stärken des Gegners zu reagieren, das hat uns angreifbar gemacht“, erklärt Milke.

In Fritzlar herrscht momentan Aufbruchsstimmung, „Wir haben an den richtigen Stellschrauben gedreht, jetzt muss es so weiter gehen“, fordert SVG-Coach Torben Hause. Er warnt allerdings vor den Stärken der Gastgeber. „Sie spielen sehr schnell und sind auch aus der zweiten Reihe gefährlich. Deswegen brauchen wir ein gutes Rückzugsverhalten und müssen sie aus unserer 6:0-Deckung früh angehen.“ Viel Arbeit kommt also auf Sarah Oschmann und Lena Höhne im Fritzlarer Mittelblock zu.

FSG Körle/Guxhagen - HSG Hoof/Sand/Wolfhagen (Sa. 19 Uhr). Mit der punktgleichen HSG Hoof/Sand/Wolfhagen erwartet die Guxhagenerinnen ein unangenehmer Gegner. Zudem muss die FSG das Spiel gewinnen, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Über eine stabile Abwehr und mit der starken Malgorzata Rodziewicz im Tor suchen die Gäste immer wieder den Weg über die erste und zweite Welle.

So steht für FSG-Coach Hinnerk Hrdina das Rückzugsverhalten im Vordergrund. „Wir brauchen am Wochenende schnelle Beine, zudem müssen wir konsequent abschließen. Wir dürfen deren Torhüterin gar nicht erst warmwerfen“, erklärt Hrdina, der von seinem Team insbesonders eine bessere Abwehrleistung erwartet als zuletzt in Fritzlar. „Mit Ivonne Hildebrand fehlt natürlich ein wichtiger Baustein, aber wir haben schon gezeigt, dass wir das kompensieren und besser verteidigen können.“ (mm)

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