Frauenhandball: Wesertal und SHG rechnen sich aber dennoch Chancen aus

Schwere Auswärtsspiele

Durchsetzungsfähigkeit gefragt: Wenn Wesertal in Heiligenrode punkten möchte, dann muss sie kämpferisch alles geben, so wie hier Anna Riedel. Foto: Löschner

Hofgeismar/OBerweser. Auswärtsspiele haben die beiden heimischen Teams in der Frauenhandball-Landesliga zu bestehen.

Wesertal in Heiligenrode

Wesertal trifft am Samstag (16 Uhr) in der Sporthalle der Wilhelm-Leuschner-Schule auf den TSV Heiligenrode, und damit auf eine Mannschaft, die sie aus vergangenen Spielzeiten recht gut kennt. Allerdings ist Heiligenrode gegenüber der Vorsaison, als mit Platz acht gerade so der Klassenerhalt geschafft wurde, durch seine fünf neuen Spielerinnen stärker einzuschätzen.

So überzeugten bei der knappen 23:25-Niederlage beim Oberligaabsteiger vor allem die von Waldau gekommenen Annika Witte auf Rechtsaußen und die schnelle Kreisläuferin Victoria Nowak. Um beim TSV zu bestehen, erwartet der neue HSG-Trainer Heinz Kornrumpf eine Steigerung gegenüber dem 24:20-Heimerfolg im ersten Spiel gegen den Aufsteiger Waldhessen: „Wir müssen in der Abwehr schneller verschieben. Vorne dürfen wir unsere Angriffe nicht so hektisch abschließen.“

Diese Schwächen traten in der zweiten Halbzeit hervor, als nach einer souveränen ersten Hälfte noch um den Sieg gebangt werden musste. „Heiligenrode hat in Kirchhof Moral bewiesen, so dass wir über die volle Spielzeit hinweg hochkonzentriert sein müssen“, erwartet Kornrumpf einen bis zum Ende kämpfenden Gegner. Voraussichtlich kann er dabei auf den Kader der Vorwoche zurückgreifen.

SHG Gast in Hoof

Bereits am zweiten Spieltag der Frauenhandball-Landesliga kommt es für die SHG Hofgeismar/Grebenstein am Sonntag (18 Uhr) in der Schauenburghalle in Hoof zum Duell mit der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen. Nach dem erfreulichen 29:22-Sieg über den Mitaufsteiger Harleshausen/Ahnatal steht die SHG nun beim Rivalen aus dem Nachbarkreis vor einer hohen Hürde.

Für SHG-Trainer Edgar Schwank ist dieser Gegner ein anderes Kaliber als der vorherige: „Das ist eine gestandene Mannschaft aus dem Vorderfeld der Liga.“ Dass der Fünfte der Vorsaison wieder in der Lage sein wird, eine gute Rolle zu spielen, zeigte er mit dem 27:23-Derbysieg beim Zweiten der Vorsaison, Fritzlar II. Besonderen Respekt hat Schwank vor dem Tempospiel der HSG: „Das ist für mich die schnellste Mannschaft der Liga.“

Für seine Mannschaft werde es darum gehen, zu ihrem eigenen Spiel zu finden, was im Auftaktspiel ab Mitte der ersten Halbzeit gelang. Durch den ersten Sieg kann die SHG dieses schwere Spiel als Außenseiter angehen, ohne punkten zu müssen.

Allerdings bereitet Schwank die personelle Lage einige Sorgen, da einige Spielerinnen erkrankt sind und hinter ihrem Einsatz noch ein Fragezeichen steht. Der durch die fünf Juniorinnen erweiterte Kader ist aber groß genug, mögliche Ausfälle zu kompensieren, was er als einen Vorteil für den weiteren Saisonverlauf betrachtet. (zmw)

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