Wesertal beim Oberligaabsteiger Kirchhof II

Tempogegenstöße müssen unterbunden werden

Oberweser. Etwas durchwachsen mit zwei Siegen und drei Niederlagen verliefen die ersten fünf Spiele für den Frauenhandball-Landesligisten HSG Wesertal. Ob sich nach der Herbstferienpause die Ausbeute im Spiel am Samstag (16.30 Uhr) in der Stadtsporthalle Melsungen bei der SG 09 Kirchhof II verbessern wird, erscheint fraglich.

HSG-Trainer Heinz Kornrumpf sieht seine Mannschaft in der Rolle des klaren Außenseiters: „Kirchhof wird nach der Niederlage bei Hofgeismar/Grebenstein gegen uns besonders motiviert sein.“ In Hofgeismar fehlten vier Stammspielerinnen, darunter die sichere Siebenmeterwerferin Theresa Werner, was sich in der miserablen Strafwurfausbeute der SG zeigte. Zu vor hatte die SG mit vier Siegen in vier Spielen ihre Ambitionen auf den Wiederaufstieg in die Oberliga unterstrichen.

An die vergangenen Spiele gegen Kirchhofs Zweite hat die HSG jedoch positive Erinnerungen, denn in der Aufstiegssaison der SG konnte die HSG beide Spiele für sich entscheiden. Kornrumpf sieht die Ausgangslage diesmal jedoch deutlich ungünstiger: „Die damalige Mannschaft war stärker und wir sind im Umbruch.“ Zudem ging während der Pause die Grippewelle in der Mannschaft herum. „Uns haben im Schnitt vier Spielerinnen gefehlt. Ich hoffe aber, dass wir diese Welle überwunden haben“, hofft Kornrumpf, dass seine angeschlagenen Spielerinnen wenn auch mit Trainingsrückstand wieder spielen werden. Auf jeden Fall ausfallen werden jedoch die beiden Rechtsaußen Angela Keßeler, die noch unter ihrer Fußverletzung leidet und Larissa Borchert. Bei der jungen und schnellen Kirchhöfer Mannschaft werde es darum gehen, ein sicheres Passspiel aufzuziehen und Tempogegenstöße möglichst zu unterbinden. (zmw)

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