FSG Waldhessen empfängt HSG Hoof/Sand/Wolfhagen

Sie zu überwinden, ist nicht leicht: Malgorzata Rodziewicz, die Keeperin der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen. Das Rotenburger Tor wird auch wieder Bianca Bähr hüten, die zuletzt gefehlt hatte. Foto: Hofmeister/nh

Rotenburg. Der Tabellenvierte HSG Hoof/Sand/Wolfhagen gibt am Samstag seine Visitenkarte bei den Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen ab.

Anwurf in der Rotenburger Großsporthalle ist um 16.30 Uhr. Die Gastgeberinnen gehen als Außenseiter in diese Begegnung, allerdings als selbstbewusster. Schließlich haben sie in Fritzlar überraschend einen Punkt ergattert.

„Klar würden wir am liebsten nachlegen“, sagt FSG-Trainer Jonggi Pasaribu, „aber meine Spielerinnen bleiben nach dem Unentschieden geerdet. Und ich habe vor Hoof sehr großen Respekt.“ Der kommende Gegner hätte zwar im Sommer drei Spielerinnen abgeben müssen und keinen Neuzugang bekommen, sei aber sehr gut eingespielt.

Der Start mit zwei Siegen hat dann gleich gezeigt, dass die HSG erneut eine gute Rolle spielen kann. Dass es zuletzt eine 25:30-Heimniederlage gegen die FSG Hainzell/Großenlüder gesetzt hat, überraschte auch Pasaribu ein wenig.

Wie seine Waldhessinnen gegen die Frauen aus Hoof, Sand und Wolfhagen eine Chance haben könnten, weiß der Coach: „Wir dürfen uns nur wenige technische Fehler erlauben, denn die haben eine gute erste, zweite und dritte Welle. Und wir müssen uns im Abschluss steigern.“

Letzteres wird besonders nötig sein. Denn den Kasten der Gäste hütet die höherklassig erfahrene Malgorzata Rodziewicz. „Wenn sie einen guten Tag erwischt, kann sie auch mit dem Rücken zum Spielfeld stehen und hält die Bälle trotzdem“, sagt Jonggi Pasaribu über die aus dem polnischen Tczew stammende Keeperin.

Keine Solistin mehr

Der FSG-Trainer kann diesmal selbst wieder auf zwei Torhüterinnen bauen, denn Bianca Bähr wird rechtzeitig vor dem Heimspiel aus dem Urlaub zurück sein. In Fritzlar musste Laura Weidemann auf dieser Position alleine die Stellung halten. „Das hat sie sehr, sehr ordentlich gemacht. Sie ist an dieser Aufgabe gewachsen“, lobt ihr Trainer.

Was die Spielanlage angeht, ähneln sich beide Teams. „Wie wir, sucht auch Hoof 1:1-Situationen, stößt in die Nahtstellen der Abwehr und geht Tempo - allerdings sind sie uns dabei ein, zwei Schritte voraus“, stellt Jonggi Pasaribu fest, für den am Samstag wieder nicht alleine das Ergebnis zählt, sondern auch Fortschritte: „Wir können jetzt schon im vierten Spiel personell aus dem Vollen schöpfen. Das tut uns gut, denn so können wir an unserem Spielstil arbeiten, uns festigen und weiterentwickeln.“ Sollte das auch am Samstag der Fall sein und außerdem noch ein Überraschungserfolg gelingen, so würde sich bei der FSG niemand dagegen wehren.

Von Thomas Walger

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