Die FSG Waldhessen muss ihre Chancen konsequenter nutzen

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Abschlussschwäche schleunigst abstellen: Das ist die Devise bei der FSG. Alina Braun, die hier wirft, war zuletzt ihre beste Schützin.

Rotenburg. FSG-Trainer Jonggi Pasaribu baut gegen den TSV Heiligenrode auf den Heimvorteil.

Bei der Heimniederlage vor einer Woche haben die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen ihren ersten Saisonsieg verpasst. Am morgigen Samstag folgt der nächste Anlauf, wieder vor eigenem Publikum. Ab 15.30 Uhr wird der TSV Heiligenrode in der Großsporthalle zu Gast sein.

„Ganz drüber weg bin ich noch nicht“, sagt Jonggi Pasaribu über die Enttäuschung vom vergangenen Wochenende, das 20:21 gegen Hofgeismar/Grebenstein. Ob der FSG-Trainer morgen auf der Bank sitzen kann, steht auch noch nicht fest. Ihn hat eine hartnäckige Erkältung erwischt.

Seiner Ansicht nach ist die nun wartende Aufgabe kniffliger als die vorherige. „Wir haben uns dem Spiel unseres Gegners angepasst, dabei können wir besser spielen“, sagt er. Die Hofgeismarerinnen hätten keinen schnellen, überraschenden Handball gezeigt, „aber das, was sie gespielt haben, haben sie gut gemacht“.

Trotzdem hätte es für den Aufsteiger zum Heimsieg reichen müssen. Aber gerade in der zweiten Hälfte haben die Waldhessinnen zahlreiche dicke Möglichkeiten ausgelassen. „Wenn wir nur die Hälfte oder ein Viertel davon nutzen, gewinnen wir“, sagt Jonggi Pasaribu. Dass sein Team in der Lage ist, sich diese Gelegenheiten herauszuspielen, ist mittlerweile kein echter Trost mehr für ihn. Denn: „Wenn wir uns im Abschluss nicht steigern, dann wird uns das das Genick brechen.“ Deshalb gelte es, schnell das nötige Zutrauen in die eigenen Angriffsaktionen zu finden.

Möglichst schon gegen den TSV Heiligenrode, der sich im Vergleich zur Vorsaison stabiler präsentiert. Daran hat Annika Witte ihren Anteil, die zuvor in der Landesliga Mitte auf Torejagd gegangen war. Und auch zwei weitere Neuzugänge aus dem benachbarten Waldau haben sich als Verstärkungen erwiesen. „Die Heiligenröderinnen sind jetzt nicht mehr so wankelmütig wie früher, aber sie sind schlagbar. Es wird jedoch eine echte Herausforderung für uns - aber wir spielen zu Hause“, macht Jonggi Pasaribu sich und seinen Spielerinnen Mut.

Auch die Tatsache, dass er alle an Bord haben wird, stärkt die Zuversicht im FSG-Lager, das eine erfreuliche Nachricht erreicht hat: Die in dieser Serie so schmerzlich vermisste Rückraumschützin Anette Lusky hat einen Jungen bekommen. Mutter und Kind sind wohlauf.

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