Frauenhandball: Landesligist verliert mit 20:22 in Heiligenrode – Gäste lagen teils mit sieben Toren zurück

Wesertal: Zu viele Fehler vor der Pause

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Kam diesmal nicht zum Torerfolg: Die Wesertalerin Angela Keßeler.

Heiligenrode. Die HSG Wesertal hat ihr erstes Auswärtsspiel der neuen Saison in der Frauenhandball-Landesliga beim TSV Heiligenrode knapp mit 20:22 (8:14) verloren.

Beim TSV knüpfte die HSG zunächst an der schwachen zweiten Hälfte der Vorwoche an. „Wir sind mit der kurzen Deckung gegen Anna Riedel nicht zurechtgekommen. Die dadurch entstehenden Lücken konnte unser Rückraum nicht nutzen“, sprach die derzeit verletzte Rückraumspielerin Ann Sophie Przyludzki die Schwächen im gebundenen Spiel bei ihrer Mannschaft an.

So gerieten die Gäste durch viele Fehlwürfe aus dem Rückraum mit 2:7 ins Hintertreffen. Bezeichnend für die Angriffsschwächen war, dass das erste Wesertaler Feldtor durch Joana Leibecke zum 5:9 erst in der 24. Minute fiel. Über viele Tempogegenstöße und die zweite Welle baute Heiligenrode seine Führung kurz vor der Pause gar auf sieben Tore aus.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stellte HSG-Trainer Heinz Kornrumpf Anna Riedel an den Kreis. Das zeigte Wirkung, denn nun lief das Spiel der Gäste aus dem Rückraum wesentlich besser. Die HSG startete nun ihre Aufholjagd. Als Tessa Herbold in der 56. Minute der 19:20-Anschlusstreffer gelang, schien die HSG das Spiel noch zu drehen. Es folgten jedoch drei vergebene Großchancen mit zwei Lattentreffern.

Auf der Gegenseite erhöhte die beste TSV Torschützin Annika Witte innerhalb von 14 Sekunden auf 22:19. Danach verkürzte Herbold in Überzahl noch auf 20:22, doch gelang in den restlichen knapp zwei Minuten kein weiterer Treffer mehr.

Dennoch zog Przyludzki ein positives Fazit: „Das war eine tolle kämpferische Leistung mit einer gut stehenden Abwehr und erneut starken Torhüterinnen Diana Henze und Christin Lange.“

Wesertal: Henze, Lange – I. Riedel, Mießen, Borchert, Keßeler, Leibecke (11/6), Herbold (5/2), Martin, A. Riedel (1), Köster, Kranz (3), P. Schilke.

Spielverlauf: 2:2 (7.), 7:2 (17.), 9:5 (24.), 13:6 (26.), 14:7, 17:15 (43.), 20:19 (56.), 22:19 (57.), 22:20 (58.). (zmw)

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