Frauenhandball: Wesertal will Torabschluss verbessern – Trainer Schwank erwartet mehr Einsatz seiner SHG-Damen

HSG will bei Harleshausen/Ahnatal punkten

Einsatz fraglich: Ob Anna Riedel am Samstag spielen kann, steht derzeit noch auf der Kippe. Archivfoto: Löschner

Hofgeismar/oberweser. In der Frauenhandball-Landesliga müssen die Damen der SHG Hofgeismar/Grebenstein bei Hainzell/Großenlüder antreten. Die Handballerinnen der HSG Wesertal spielen ebenfalls auswärts gegen Harleshausen/Ahnatal.

SHG erneut Außenseiter

Vor einer hohen Auswärtshürde steht der Frauenhandball-Landesligist SHG Hofgeismar/Grebenstein in seinem Spiel am Samstag (17.30 Uhr) in der Lüdertalsporthalle in Großenlüder bei der dortigen FSG Hainzell/Großenlüder.

Die FSG ließ in der Vorwoche mit dem 30:25-Auswärtserfolg bei Hoof/Sand/Wolfhagen aufhorchen, wo die SHG vor zwei Wochen mit 21:25 unterlag. In der Vorwoche gab es dann eine klare 19:28-Heimniederlage gegen den Mitfavoriten Körle/Guxhagen. Dabei bekam die SHG ihre Grenzen aufgezeigt. Auch in Großenlüder geht sie als klarer Außenseiter in die Partie. „Wir werden alles versuchen“, ist sich SHG-Trainer Edgar Schwank der Schwere der Aufgabe bewusst. Die Osthessinnen verfügen über einen starken, spielstarken Rückraum und ein gutes Kreisläuferinnenanspiel. Sie spielen zudem neben Hoof/Sand/Wolfhagen den schnellsten Handball in der Liga.

Um von dieser Mannschaft nicht mit Tempogegenstößen überrannt zu werden, fordert Schwank von seiner Mannschaft mehr Einsatz als im letzten Spiel: „Die meisten Mannschaften in dieser Liga sind uns spielerisch überlegen. Da müssen wir mit Kampfgeist gegenhalten, ansonsten haben wir keine Chance.“

Im Tor wird die junge Michelle Mander gefordert sein, da der Einsatz der im letzten Spiel verletzt ausgefallenen Torhüterin Annika Erbuth noch nicht sicher ist. Aufgrund des durch die Jugendspielerinnen recht großen Kaders kann es noch weitere Umstellung geben.

Punktekonto ausgleichen

Mit einem Sieg und zwei Niederlagen ist die HSG Wesertal nicht gerade optimal in die neue Saison in der Frauenhandball-Landesliga gestartet. Nach der völlig überflüssigen 22:23-Heimniederlage gegen Twistetal gilt es nun, am Sonntag (16.30 Uhr) in Ahnatal bei der FSG Harleshausen/Ahnatal das Punktekonto auszugleichen.

Ein Sieg würde für die in den vergangenen Jahren immer im Vorderfeld der Liga platzierten Wesertalerinnen Ruhe bringen. Da der Aufsteiger Harleshausen/Ahnatal noch ohne Punktgewinn ist und zuletzt bei Kirchhof II mit 18:27 verlor, wird die HSG auf einen hochmotivierten Gegner treffen, der gerade in eigener Halle versuchen wird, seine ersten Punkte einzufahren.

Die HSG hat sich vor allem mit Spielmacherin Vanessa Künzli vom Landesligaabsteiger Waldau verstärken können. „Wir müssen in Ahnatal endlich einmal zwei gute Halbzeiten absolvieren. Gegen Twistetal haben wir nicht gegen einen besseren Gegner verloren, sondern weil wir in der zweiten Halbzeit viel zu viele Chancen liegengelassen und in der Deckung nicht mehr konsequent genug gearbeitet haben“, fordert HSG-Trainer Heinz Kornrumpf eine Steigerung bei seiner Mannschaft.

Dass Adriane Stas weiter ausfällt und hinter dem Einsatz von Anna Riedel noch ein Fragezeichen steht, solle keine Ausrede sein, da noch genügend gute, junge Spielerinnen zur Verfügung stünden. Um die Schwächen aus den ersten drei Spielen abzustellen oder zu verringern, ließ Kornrumpf gezielt an der Arbeit im Deckungsverbund und am Torabschluss üben. (zmw)

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