Frauenhandball: Landesligist Hoof/Sand/Wolfhagen schlägt Hofgeismar/Grebenstein 25:21

Zehn starke Minuten reichten

+
Schön freigespielt: Jana Larbig von der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen kommt hier gegen Hofgeismar/Grebenstein frei zum Wurf.

Hoof. Die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen gewann auch ihr zweites Spiel in der Frauenhandball-Landesliga. Gegen den Aufsteiger SHG Hofgeismar/Grebenstein kam die HSG zu einem glanzlosen 25:21-Sieg.

Nach dem Spiel zeigte sich HSG-Trainer Chris Ludwig in erster Linie mit dem Ergebnis zufrieden: „Wir haben uns dem Spiel unseres Gegners angepasst. Mit einer solchen Leistung hätten wir in Fritzlar verloren. Nur in den letzten zehn Minuten vor der Pause haben wir gut gespielt.“

Trotz der Niederlage durchaus zufrieden zeigte sich sein Kollege, SHG-Trainer Edgar Schwank: „Wir haben immerhin bei einer etablierten Mannschaft der Liga in der ersten Halbzeit lange gut mitgehalten.“ Gegen den Rivalen aus dem Nachbarkreis taten sich die Gastgeberinnen zunächst sehr schwer und gerieten gleich mit 0:2 in Rückstand. Bis zum 4:6 und 8:9 liefen sie dem Rückstand hinterher. Im einem Spiel mit vielen Fehlwürfen und technischen Fehlern drehte die HSG das Spiel vor der Pause und ging mit 14:9 in Führung. In dieser Phase konnte Torhüterin Malgorzata Rodziewicz immer wieder die oft zu harmlosen Würfe der Gäste parieren und mit langen Pässen erfolgreiche Tempogegenstoßtore einleiten.

Auch in der zweiten Halbzeit erwischte die SHG den etwas besseren Start und konnte auf vier Tore verkürzen. Danach zog die HSG aber entscheidend über 17:12 und 21:14 bis auf 25:17 davon, ohne wirklich zu überzeugen. Vor allem aus dem Rückraum gelangen beiden Mannschaften kaum Tore.

In den letzten vier Minuten leisteten sich die Gastgeberinnen wieder viele Fehler, die die Gäste zu einer Resultatsverbesserung nutzten. Neben Rodziewicz zeigte sich auch die zweite HSG-Torhüterin Laura Clobes mit vier gehaltenen Siebenmetern in guter Form. Zwei weitere Strafwürfe der Gäste gingen über das Tor, während Annika Neurath ihre Siebenmeter alle verwandelte.

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen: Rodziewicz, Clobes – L. Lubach (6), Ritter (1), S. Frankfurth, Larbig (1), Haupt, H. v. Dalwig (2), Willer (3), Sule (2), Bauch (2), Neurath (8/5).

Hofgeismar/Grebenstein: Erbuth, Mander – Scholz (1), Rietschel (5/1), Kompa, Riemer, Erger (6), Deichmann (3), Fehling, Paparella (4/2), Kaczor (1), Sachse, Boland (1), Herbold, Peucker.

Zuschauer: 130. Schiedsrichter: Bathon/Sauerwald (Fuldatal).

Spielverlauf: 0:2 (2.), 4:6 (8.), 8:9 (18.), 14:9 (29.), 15:11 (35.), 17:12 (38.), 21:14 (48.), 25:17 (56.), 25:21 (60.).

Von Michael Wepler

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.