Handball-Oberliga Männer: TSV Vellmar hadert beim 37:37 in Dotzheim mit den Schiedsrichtern

Ärger in den Schlusssekunden

Erzielte sechs Tore für den TSV: Benjamin Gunkel. Foto: Fritschler

WIESBADEN. Mit einem 37:37 (18:19)-Unentschieden ist Handball-Oberligist TSV Vellmar vom TuS Dotzheim zurückgekehrt. Auf den ersten Blick sicher ein Erfolg, auf den zweiten aber nicht.

„Wir sind hier verschaukelt worden“, ärgerte sich Andreas Paul, Trainer der TSV-Männer. „Zwei Sekunden vor Schluss wird Daniel Botte am Kreis umgerissen. Ein klarer Siebenmeter, doch es gibt nur Freiwurf.“ Selbst die Spieler des Gegners hätten mit dem Strafwurf gerechnet. „Mit den Unparteiischen Kaiser/Paul (Heusenstamm/Mühlheim) habe ich weder als Spieler noch als Trainer jemals ein Spiel gewonnen“, so Paul weiter.

In der Sporthalle am Dotzheimer Schelmengraben entwickelte sich von Beginn an eine Partie, in der sich zwei Teams auf Augenhöhe gegenüberstanden. Zwar führte Dotzheim fast immer knapp, doch Vellmar blieb dran. Und das, obwohl man ab der siebten Minute auf den am Fuß verletzten Abraham Rochel Icardo verzichten musste.

Auch in der zweiten Halbzeit schaffte es keine Mannschaft, sich entscheidend abzusetzen. Der TSV Vellmar überzeugte jetzt besonders mit seiner guten Trefferquote. Überragend Kevin Trogisch mit elf Toren. Dann kam die Schlussphase. Dotzheim führte 36:34 und Vellmar nahm eine Auszeit. Der TSV glich trotz Unterzahl durch Trogisch aus und führte durch einen Treffer von Jannik Steiner 70 Sekunden vor Schluss mit 37:36. 50 Sekunden später erzielte der TuS das 37:37. Und da dann folgte die Szene, über die sich Andreas Paul mächtig ärgerte. (fri)

TSV: Gumula, Becker; Menche, Stumbaum 6, Rochel Icardo, Brückmann, Trogisch 11, Botte 1, Kiebach 1, Steiner 7, Gunkel 6, Petrovszki 5

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