MT Melsungen 2 gegen ESG Gensungen/Felsberg

Interview mit Cornelius Feuring von der MT Melsungen II: „Gewinnen 27:26“

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Peilt den ersten Derbysieg an: Melsungens Linkshänder Cornelius Feuring. 

Am Freitag spielt die MT Melsungen II gegen die ESG Gensungen/Felsberg. Wir fragten Cornelius Feuring nach seiner Einschätzung. 

Cornelius Feuring, vergangene Saison verloren Sie beide Derbys. Warum sollte das am Freitag anders sein?

Cornelius Feuring: Beim ersten Derby war ich mit der Schule unterwegs, das Rückspiel war dann sehr knapp. Man kann die Spiele aus der vergangene Serie auch nicht vergleichen.

Inwiefern?

Feuring: Beide Teams haben mit Marvin Gabriel (ESG) und Mario Schanze (MT) ihre spielbestimmenden Persönlichkeiten verloren. Es wird auch diesmal eine ganz enge Partie.

Wie schätzen Sie die Aussichten ein? Ist Gensungen Favorit?

Feuring: Für mich ist Gensungen leichter Favorit. Wir haben in dieser Serie allerdings gezeigt, dass wir gegen jeden mithalten können. Was noch fehlt, ist ein Sieg in einem engen Spiel. Das wollen wir am Freitag ändern.

Keine Angst vor der großen Kulisse?

Feuring: Nein, nein. Da freue ich mich richtig drauf. Auch wenn ich sagen muss, dass mir der Termin nicht ganz passt.

Warum denn nicht?

Feuring: Freitags zu spielen ist schon sehr ungewohnt. Vor allem für diejenigen, die berufstätig sind. Das ist schon ein klarer Nachteil für die betroffenen Spieler. Für die Zuschauer ist der Termin aber super.

Die MT-Reserve hat in anderthalb Jahren Oberliga nur zwei Auswärtsspiele gewonnen. Woran liegt das?

Feuring: Tja, wenn wir das mal wüssten. Wir agieren auswärts oft zu kopflos. Aber das Derby ist ja kein typisches Auswärtsspiel.

Spüren Sie bereits die Derby-Brisanz oder geht Ihre Spielergeneration damit pragmatischer um?

Feuring: Ich bin schon angespannter als sonst, das gebe ich gern zu. Beide Teams kennen sich sehr gut, jeder will zeigen, was er drauf hat. Ich freue mich auf das Wiedersehen mit Christoph Koch.

Sie haben in dieser Serie einen Schritt nach vorne gemacht, stehen nach dem Abgang von Jannis Kothe in der Anfangsformation. Sie können auf drei Positionen spielen, wo fühlen Sie sich am wohlsten?

Feuring: Vergangene Serie habe ich auch viel auf der Mitte gespielt, was eine große Umstellung für mich war. Am wohlsten fühle ich mich auf Halbrechts. Jetzt stehe ich auch mehr in der Verantwortung als letzte Saison.

Zu einem kompletten Handballer fehlt Ihnen noch die entsprechende Abwehrstärke. Woran liegt das?

Feuring: Das haben Sie richtig erkannt. In der Abwehr bin ich meistens noch zu passiv, daran muss ich unbedingt arbeiten. Wir haben dafür aber mittlerweile eine Lösung.

Welche denn?

Feuring: Wir setzen seit dem vergangenen Spiel auf einen Abwehr-Angriff-Wechsel mit Jan Grolla. Ich finde das richtig gut, da kann mich auf meine Stärken in der Offensive konzentrieren.

Mit wem von der ESG Gensungen/Felsberg würden Sie gerne mal zusammenspielen?

Feuring: Max Pregler. Allein schon aus dem Grund, nicht mehr gegen ihn spielen zu müssen. Ich verstehe mich zwar gut mit ihm, aber nicht in den 60 Spielminuten. Da ist Max nicht mehr so nett. Vielleicht klappt es ja mal, dass wir in einer Mannschaft spielen.

Ihr Tipp?

Feuring: Wir gewinnen diesmal 27:26.

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