ESG-Angriff in der ersten Hälfte Totalausfall

Kopf- und hilflos untergegangen

Spielmacher Max Pregler verlor mit der ESG Gensungen/Felsberg bei der TSG Offenbach-Bürgel.

Offenbach. Es gibt Niederlagen, die tun besonders weh. Das 24:33 (10:20) der ESG Gensungen/Felsberg bei der TSG Offenbach-Bürgel war so eine.

Da bereiten sich die Edertaler so intensiv wie selten auf die neuen Saison in der Handball-Oberliga vor, erzielen dabei durchaus vielversprechende Testspielergebnisse und sind, wenn es dann wirklich losgeht, völlig neben der Spur. „Ich bin mehr als enttäuscht“, wollte Trainer Kauffeld seinen Frust erst gar nicht verbergen. Denn: „Wir haben von dem, was wir uns erarbeitet haben, nichts umgesetzt und stattdessen kopf- und hilflos agiert.“

Besonders in der Anfangsphase. 7:1 führte der Aufsteiger nach einer Viertelstunde, weil die Gäste „ohne Vier“ (Potthof, Bauer, Otto, Balke) insbesondere den überragenden Nils Lenort gewähren ließen und auf der Gegenseite Torwart Hoppenstädt (fast) alles hielt. Das setzte sich bis zum 11:3 (20.) fort, wobei der Gensunger Rückraum ein Totalausfall war. „Unser Spiel fand auf den Halbpositionen überhaupt nicht statt“, musste Arnd Kauffeld konstatieren. Damit lastete die Hauptverantwortung auf Spielmacher Max Pregler, der aber auch nicht gut ins Spiel fand.

Immerhin: Dank seiner verwandelten Siebenmeter kam die ESG auf 11:6 heran, was aber an der allgemeinen Verkrampfung seines Teams nichts änderte. Auch die Außen Jan Pollmer und Jan-Hendrik Walther konnten ihre Chancen nicht nutzen und als Benedikt Hütt beim 16:9 eine Zeitstrafe bekam, zogen die Grundwaldt-Schützlinge auf 20:9 (29.) davon - die Vorentscheidung noch vor der Pause.

In der zweiten Halbzeit fand der Gast endlich die notwendigen Mittel gegen die 3:2:1-Deckung des Neulings. Doch für eine erfolgversprechende Aufholjagd war die eigene Abwehr nicht stabil genug. Und Tempogegenstoßspezialist Hofmann nicht zu halten, während der Ex-Melsunger Christian Hildebrand ein eher unscheinbares Debüt feierte. • Gensungen/Felsberg: Lauterbach, Wicke (ab 48.); Schneider, Hütt 3, Pregler (10/6), Gerhold 1, Rossel 3, Walther 3/2, Schmidt, Pollmer, Koch 2. (ohm) Foto: Hahn/nh

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