Oberliga: Sviridenko fordert besseren Abschluss

MT-Erfolgsrezept: Ulshöfer stoppen

Eugen

Melsungen. Jetzt ist der Druck da. Wie zu Beginn der Saison von Spielmacher Eugen Gisbrecht befürchtet, verlor Handball-Oberligist MT Melsungen II die ersten drei Saisonspiele auswärts. Im ersten Heimspiel (So. 18 Uhr) muss damit der erste Sieg folgen. Zu Gast ist die TSG Münster, die ebenfalls im unteren Tabellendrittel platziert ist.

„Wir hatten genauso wie Melsungen schwere Auftaktgegner“, sagt Thomas Wallendorf, der mit seinem Team am vergangenen Wochenende gegen Spitzenteam Pohlheim 29:27 gewann. Wie bei der Bundesliga-Reserve ist das Saisonziel der Südhessen der Klassenerhalt. Der Kader hat sich signifikant nur auf der Torhüterposition verändert.

Die Stärke der TSG hat einen Namen: Jonas Ulshöfer. Der Rückraumspieler ist im Eins-gegen-Eins kaum zu stoppen und hat einen guten Blick für Kreisläufer Sebastian Friemann. Zwei Varianten hat MT-Coach Georgi Sviridenko dafür vorgesehen: Entweder wird defensiv gedeckt oder auf die 5:1-Variante mit Fokus auf Ulshöfer umgestellt. „Wir können zwischen beiden System wechseln“, erklärt Sviridenko, der vor allem aber den Angriff im Heimspiel in die Pflicht nimmt. Denn im Spiel bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen leisteten sich die Bartenwetzer 29 Fehlwürfe. „Mit so einer Quote kann man kein Spiel gewinnen“, weiß der Olympiasieger von 1988. Vor allem die Rückraumspieler zeigten sich in Mittelhessen mit einer Ladehemmung. Das dürfen sich Kothe, Feuring und Co. nicht noch einmal erlauben, da die Südhessen über eine massive Deckung verfügen.

Das Training unter der Woche verlief gut, denn auch die A-Jugend trainierte komplett mit. Der Nachwuchs hat die nächsten Wochen spielfrei und wird Sviridenko in den Spielen zur Verfügung stehen. „Ich will nach drei Spielen noch nicht vom Kellerduell sprechen. Es treffen aber zwei vom Leistungsvermögen her ähnliche Mannschaften aufeinander, die zudem sehr jung sind. Der Druck liegt auf jeden Fall bei der Heimmannschaft“, spielt Wallendorf die Brisanz ein wenig herunter. Angesichts der nächsten MT-Aufgaben im Oktober (in Bruchköbel und gegen Pohlheim) erscheint ein Heimsieg umso wichtiger. (dts) Foto: Kasiewicz/nh

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