MT II: Mit Krug als einzigem Neuzugang

Mit Rumpfteam zur Wundertüte

Marius Krug will mit der MT Melsungen II gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden gewinnen.

Melsungen. Bei Auftaktspielen überwiegt meist die Freude, dass es nach schweißtreibender Vorbereitung endlich losgeht. Auch bei der MT Melsungen II.

Allerdings wird sie vor der Partie bei der HSG VfR/Eintracht Wiesbaden (Sa. 17.45 Uhr) beim heimischen Handball-Oberligisten dadurch getrübt, dass Georgi Sviridenko in der Landeshauptstadt nur auf ein Rumpfteam zurückgreifen kann.

Der Grund: Fast zeitgleich ist die A-Jugend und die 1. Mannschaft im Einsatz. Macht sechs Spieler weniger plus die verhinderten Matthias Kienast und Christian Damm. „Das schränkt unsere Möglichkeiten natürlich ein, trotzdem wollen wir das Beste daraus machen“, erklärt der MT-Trainer. Das „Beste“ wäre eine Wiederholung des Vorjahreserfolgs (29:25), den er durchaus als Mutmacher einsetzt, hatte seine auswärts wankelmütige Mannschaft doch in der letzten Saison außer in Wiesbaden nur noch in Hüttenberg gewonnen.

Einziger Neuzugang im Gästeteam ist somit Marius Krug, der nach einem überstandenen Infekt aber noch Trainingsrückstand hat. Wiesbaden präsentiert sich dagegen mit einem neuen Gesicht. Zwangläufig, kehrten doch vier Stammspieler der HSG den Rücken (Kretschmann, Kaplan, Kolb, Engel) den Rücken und werden durch Zugänge aus der eigenen A-Jugend-Bundesliga-Mannschaft ersetzt.

„Unsere Talente müssen sich früher als geplant freischwimmen“, sagt der neue Trainer André Sikora-Schermuly (vom Frauen-Zweitligisten Mainz 05). Und meint etwa Kreisläufer Fuhrig, den Rückraumlinken Corazolla, Spielmacher Henkelmann und Rechtsaußen Stadermann. Immerhin: Linkshänder Johannes Schuhmacher widerstand einem Angebot aus Hüttenberg und ist nun eine der Leitfiguren des Teams.

Das vergleicht der HSG-Coach mit einer „kleinen Wundertüte“. Denn: „Wir müssen uns erst noch finden.“ Gegen Melsungen will er sein Heil in Tempohandball mit möglichst vielen leichten Toren aus dem Tempogegenstoß suchen. Damit weiß der personell arg gebeutelte Gast zumindest, was auf ihn zukommt.(ohm) Foto: Hahn/nh

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