Handball-Oberliga: 22:44 bei HSG Wettenberg

Sand im Getriebe beim TSV Vellmar

Andreas

WETTENBERG. Eine herbe 22:44 (13:20)-Niederlage musste der TSV Vellmar in der Handball-Oberliga der Männer bei der HSG Wettenberg quittieren.

„Wir haben den Gegner in der Abwehr nicht richtig fest machen und im Angriff mit Pech und Unvermögen unsere Chancen nicht nutzen können“, sagte TSV-Trainer Andreas Paul. „Natürlich bin ich enttäuscht, aber ich hoffe, dass wir aus dieser Niederlage unsere Lehren ziehen.“

Der TSV Vellmar musste in Wettenberg auf Jannik Steiner (verletzt), Sebastian Menche und Danny Körber (private Gründe) sowie den Langzeitverletzten Christoph Muth verzichten. Dazu war Robin Kiebach immer noch leicht angeschlagen.

Vellmar war von Beginn an nicht richtig ins Spiel gekommen. Die Gastgeber gingen schon früh klar in Führung (5:1, 6.) und ließen auch danach nichts anbrennen.

Jeder Fehler der Vellmarer im Angriff wurde von den Gastgebern erfolgreich per Tempogegenstoß bestraft. Zwar war beim 6:8 (13.) für Vellmar noch alles im Lot, doch dann zog Wettenberg auf 16:8 (23.) davon und führte zur Pause mit 20:13.

Und Vellmar schaffte es auch in der zweiten Halbzeit nicht, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Im Gegenteil, man lief Wettenberg immer wieder ins offene Messer. Über 24:13 (33.), 29:17 (39.) und 36:19 (47.) steuerte die HSG Wettenberg dem klaren Erfolg entgegen. Den Gastgebern gelang an diesem Tag einfach alles, während beim TSV Vellmar ordentlich Sand im Getriebe war.

„Wir haben heute unser Potenzial nicht abgerufen“, befand TSV-Trainer Paul. „Die Mannschaft kann mehr, als sie gezeigt hat.“ (fri) Foto: Fritschler

TSV: Gumula, Botthof; Otto, Stumbaum, Rochel Icardo 7/6, Brückmann, Trogisch 5, Botte 2, Kiebach, Gunkel 7, Petrovszki 1

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