Oberliga: Situation für Gensungen wird ungemütlicher – Tabellenführer ist zu Gast

Schmidt soll Schneider ersetzen

Ist noch nicht gänzlich fit: Gensungen/Felsbergs Rückraumspieler Max Pregler. Foto: Hahn

Gensungen. Schon oft war der frühere Kreisläufer Oliver Hubbert mit Gelnhausen zu Zweitligazeiten zu Gast in der Hölle Nord - der Heimat vom jetzigen Handballoberligisten ESG Gensungen/Felsberg. „Gewonnen habe ich damals aber nie“, erinnert er sich. Das änderte sich erst mit der Aufnahme seiner Trainertätigkeit beim aktuellen Spitzenreiter SG Bruchköbel, dem kommenden Gegner der Mannschaft von Arnd Kauffeld (Samstag, 19.30 Uhr).

„Bruchköbel hat eine erfahrene und eingespielte Mannschaft, die durch nichts aus der Ruhe zu bringen ist“, sagt Kauffeld, der seine Mannschaft als klaren Außenseiter sieht. Das liegt zum einen an der doch ziemlich ungemütlichen Tabellensituation (die ESG belegt mit sechs Punkten den neunten Platz), zum anderen an der schwierigen personellen Lage.

Denn Max Pregler (Oberschenkel) ist nicht wirklich fit und fehlt derzeit beim Training. Tim Schneider fällt nach einem Bänderriss mindestens drei Wochen aus, womöglich länger. „Für andere ist das aber eine Chance“, nimmt Kauffeld nun Spieler wie Vince Schmidt und auch Jan-Hendrik Otto in die Pflicht. Vor allem für den Neuzugang aus Ost-/Mosheim ergeben sich jetzt Spielzeiten im Rückraum. Denn der nominelle Rechtsaußen ist zusammen mit Jan-Hendrik Walther der einzige Linkshänder im Team, da Mark Potthoff weiterhin verletzt ist.

Ganz anders aufgestellt ist da der Rückraum der Südhessen. Auf der Mitte führt der Spanier Tegaday Nuez Ramos meistens glänzend Regie. Links neben ihm steht der wurfgewaltige Italiener Michael Nath und auf Halbrechts sicherte sich der Verein, der seit 20 Jahren in der Oberliga spielt, die Dienste vom Kroaten Sergej Zutic, der aus der 3. Liga kam. Dazu gibt es mit Jannik Hoffmann und Ante Vuko zwei exzellente Kreisläufer. „Wir sind multikulturell aufgestellt, aber der Mannschaftsgeist ist bei uns sehr stark ausgeprägt“, sagt Hubbert, der von einem möglichen Aufstieg aber noch nichts wissen will.

Dem geschrumpften ESG-Rückraum steht in jedem Fall Schwerstarbeit im Positionsangriff bevor. Zum einen verfügt die Hubbert-Sieben über eine kompakte 6:0-Deckung, zum anderen steht der tunesische Ex-Nationaltorhüter Iteb Bouali dahinter. Außerdem war gerade das Stoßen in die Schnittstellen nicht gerade die große Stärke in den vergangenen Spielen. (dts)

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