Oberliga: MT mit Rückenwind zum Vizemeister

Sviridenko hofft auf Johannes Golla

Johannes Golla

Melsungen. Nach der bravourösen Leistung beim 37:21-Erfolg über die TSG Münster ist die Stimmung beim Handball-Oberligisten MT Melsungen II prächtig. Coach Georgi Sviridenko verspricht sich vom ersten Saisonerfolg der Fuldataler Auftrieb für die kommenden Partien. Und rechnet sich im Auswärtsspiel bei Vizemeister SG Bruchköbel (So. 18 Uhr) durchaus Chancen aus.

Viel hängt jedoch von einer Personalie ab. „Die Frage ist, ob Johannes Golla spielen kann“, sagt Sviridenko. Über den Einsatz des Junioren-Nationalspielers ist noch nicht entschieden, denn das MT-Bundesliga-Team empfängt zeitgleich den TVB Stuttgart. „Er hat unsere Abwehr sehr gut stabilisiert“, erklärt der Olympiasieger von 1988. Mit Golla würden die Bartenwetzer wohl auf eine 6:0-Abwehrformation setzen. Ohne den Kreisläufer könnte die Bundesliga-Reserve zur gewohnten 5:1-Formation zurückkehren.

„Für mich ist Bruchköbel ein Topfavorit auf den Titel“, sagt der MT-Trainer. Denn die Gastgeber um Coach Oliver Hubbert haben ihren kompletten Kader halten können. Sie sind also eingespielt und haben sich auf der halbrechten Position mit Linkshänder Sergej Zutic vom Drittligisten HSG Rodgau-Niederroden hochkarätig verstärkt.

Dreh- und Angelpunkt der SG-Offensive ist der spanische Spielmacher Tegaday Ramos-Nuez, der selbst Torgefahr ausstrahlt und zudem den starken Kreisläufer Jannik Hoffmann exzellent in Szene zu setzen vermag. Im linken Rückraum war lange Michael Nath gesetzt, bisher hat auf dieser Position aber der junge Sebastian Dietrich überzeugt.

Allerdings wechselt Dietrich zwischen Angriff und Abwehr mit SG-Defensivspezialist Ante Vuko, was dem Melsunger Gegenstoßexpress um Dimitri Ignatow entgegenkommen dürfte, auch wenn Linksaußen Fin Backs in der Bundesliga im Einsatz ist. Defensiv agieren die Südhessen in einer 6:0-Formation. Viel Raum also für den wurfgewaltigen MT-Rückraum um Merlin Kothe und Jan Grolla. Zu überwinden ist dann nur noch der ehemalige tunesische Nationaltorwart Iteb Bouali. (mgx). Foto: nh

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