Oberliga-Aufsteiger unterliegt Wiesbaden 31:34

Vellmar verpasst Punktgewinn

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Ein guter Rückhalt: Vellmars Christian Gumula hielt sein Team im Spiel.

Vellmar. Unnötige Niederlage für Handball-Oberligist TSV Vellmar: Das Team von Trainer Andreas Paul verlor das erste Heimspiel der Saison 31:34 (17:18) gegen die HSG VfR/Eintracht Wiesbaden.

Zwar erwies sich der Gast aus der Landeshauptstadt als der erwartet schwere Gegner, doch chancenlos waren die Hausherren nicht. Vielmehr machten es sich die TSV-Spieler mit vielen einfachen Fehlern selbst schwer.

In einer ausgeglichenen Anfangsphase zeichnete sich ab, was beide Teams so stark macht. Der Gast drückte mächtig aufs Tempo und traf immer wieder über die zweite Welle. Vellmar dagegen beschwor Gefahr im gebundenen Spiel heraus und war oft aus dem Rückraum erfolgreich. So stand es in der sechsten Minute schon 5:5. Beide Mannschaften schafften es in der Folgezeit nicht, ihre Abwehr zu stabilisieren. Wobei die Schlussleute durchaus glänzten.

Die zweite Hälfte begann mit einem Schock für den Aufsteiger. Jannik Steiner verletzte sich am Fuß und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Die Hausherren wirkten danach wie gelähmt und mussten die Eintracht davon ziehen lassen (40. 19:25). Erst nach einer Auszeit kamen sie wieder auf. Die Abwehr stand besser, und im Angriff übernahm Benjamin Gunkel Verantwortung.

Als TSV-Torwart Christian Gumula den zweiten Ball von Gästespieler Johannes Schuhmacher fing, war Stimmung in der Halle. Elf Minuten vor Schluss war der Anschluss wieder hergestellt (27:28). Doch die Nordhessen kamen nicht zum Gleichstand. Selbst fünf Minuten vor Schluss lag das Team noch in Schlagdistanz (30:31). Aber wieder vertändelte der TSV leichtfertig den Ball.

So zeigte sich Vellmars Trainer Andreas Paul nach Spielende enttäuscht: „Hätten wir weniger leichte Fehler gemacht und mal den Ausgleich erzielt, hätten wir hier einen Punkt geholt.“ • TSV: Gumula, Botthof - Menche, Otto, Stumbaum 5, Rochel Icardo 6/1, Brückmann, Trogisch 8/1, Botte 4, Steiner 2, Gunkel 6, Petrovszki

Von Fynn Welch

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