Handball-Oberliga Frauen:

Zwehren/Kassel schlägt Hüttenbergerinnen 25:21 

Zug zum Tor: Maria Kiwa (Mitte) erzielte sieben Treffer für die HSG Zwehren/Kassel gegen Hüttenberg, links Alina Küster und Lena Löffler, rechts Laura Fischer. Foto: Fischer

KASSEL. Da lachte Trainer Gunnar Kliesch als beim Schlusspfiff der Schiedsrichter der 25:21 (10:9)-Sieg seiner HSG Zwehren/Kassel über den TV Hüttenberg feststand. Und der Coach der Gastgeber hatte auch allen Grund zum Strahlen, denn der Erfolg der Nordhessen in der Handball-Oberliga der Frauen war hochverdient.

„Unser Konzept ist aufgegangen“, sagte Kliesch. „Wir haben mit unserer offensiven Deckung den Gegner in Bewegung gehalten.“ Und seine Mannschaft sei dann auch aus der Abwehr schnell ins Angriffsspiel gekommen. Alles so, wie man es auch geplant habe.

Der TV Hüttenberg hatte bis zur 20. Spielminute meist mit einem oder zwei Treffern in Front gelegen. Mit dem Tempogegenstoßtor von Alina Küster zum 9:8 ging die HSG dann aber erstmals in Führung. Nur dreimal konnte Hüttenberg in der Folgezeit noch zum Ausgleich kommen (9:9/28., 14:14/41., 16:16/44.), ansonsten lagen die Gastgeberinnen vorn. Beim 19:16 (47.) schien alles nach einem Sieg der HSG Zwehren/Kassel auszusehen.

Starke Maria Kiwa

Doch dann schaffte es diese sechs Minuten und 15 Sekunden lang keinen Treffer zu markieren und Hüttenberg schloss zum 19:18 auf. Aber erneut war es, wie in einigen anderen Phasen des Spiels schon vorher, dem kämpferischen Einsatz der gesamten Mannschaft zu verdanken, dass die Zeichen wieder auf Sieg gestellt wurden. Maria Kiwa, einer der Aktivposten der HSG, machte das 20:18, und alles sah gut aus. Vor allem auch, weil die Gastgeberinnen in der Schlussphase einfach mehr zuzusetzen hatten als der TV Hüttenberg.

Der Sieg der HSG Zwehren/Kassel geht völlig in Ordnung. Weil die HSG mit ihrer starken und schnellen Abwehr Hüttenberg zwang, ständig nach neuen Wurfpositionen zu suchen, mit Katja Zeller und Maren Dasenbrock zwei Top-Torhüterinnen hatte sowie im Angriffaktiv arbeitete und lange ausspielte. Den „Shooter“ aus der zweiten Reihe hat man nun mal nicht. Und der Sieg geht vor allem auch deswegen in Ordnung, weil die HSG als Mannschaft geschlossen auftrat und gemeinsam kämpfte.

Das sah auch Maria Kiwa so, die, von Sarah Panhans und Svenja Tampe hervorragend ins Spiel gebracht, sieben Feldtore erzielte. „Wir haben heute den Kampf angenommen“, sagte sie. „Und mit einer tollen Mannschaftsleistung geantwortet.“

HSG: Zeller (1.-39., 7 m 48./50.), Dasenbrock (40.-60.); Salzmann 5, Küster 2, Alter 3, Daniel 1, Löhrer, Tampe 2, Naumann 2/1, Panhans 3, Hoppe, Kiwa 7, Gerlach (n.e.), Schmutz (n.e.)

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