Oberliga: Böddiger dreht Spiel gegen Walldorf – Fuhrig lobt Chancenverwertung

Hildebrandt leitet Sieg ein

Zeigte eine starke Leistung: Böddigers Anne Hildebrandt (am Ball) gelangen gegen die TGS Walldorf vier Treffer. Am Ende gewann ihre Mannschaft 21:18. Foto: Hahn

Felsberg. Der Favorit wankte, aber er fiel nicht. Mit 21:18 (9:9) gewann Handball-Oberligist TSV Eintracht Böddiger sein Heimspiel gegen die TG Walldorf.

Der Start war vielversprechend. Anne Hildebrandt, Vilte Duknauskaite und Anne Kühlborn sorgten schnell für eine 4:1-Führung (10.). Ehe auch der Gast besser in die Partie fand. Dem TSV-Rückraum um Katrin Benda, Duknauskaite und Kühlborn unterliefen zu viele Abspielfehler, die die Südhessen ausnutzen, um die Partie zur eigenen 7:5-Führung (19.) zu drehen. „Da fehlt uns noch die Abstimmung“, erklärte TSV-Coach Mike Fuhrig.

Vor allem in der Offensive wurde die verletzte Eintracht-Torjägerin Christin Schene schmerzlich vermisst. Auch wenn Kühlborn und Benda im Rückraum unermüdlich rackerten, sorgte meist nur Duknauskaite für Torgefahr aus der zweiten Reihe. Insgesamt agierten die Gastgeberinnen im Angriff zu harmlos. Auch Lena Hildebrandt war weitgehend abgemeldet. Ihren ersten Treffer erzielte die ansonsten so torgefährliche Kreisläuferin nach 34 Minuten.

Da begann die Partie zu kippen. Denn die Eintracht fand im Angriff weiter nicht zu ihrem Spiel und lief in der Folge einem 14:16-Rückstand (45.) hinterher. Drehte dann aber plötzlich auf. „Jetzt sind wir endlich mit Tempo in die Lücken gestoßen und haben unsere Chancen genutzt“, freute sich TSV-Trainer Fuhrig.

Als Torhüterin Katja Frommann zwei klare Torchancen der Gäste vereitelte, führten Linksaußen Anne Hildebrandt sowie TSV-Spielmacherin Duknauskaite die Gastgeberinnen mit einem 5:0-Lauf auf die Siegerstraße. • TSV: Frommann (1.-60.,14 Paraden/18 Gegentore), Franke – Benda 2, Pioro, Blossey, A. Hildebrandt 4, Pollmer, Wagner 1, Hasper 2, Kühlborn 2, Minhöfer, L. Hildebrandt 2, Duknauskaite 8/4. Walldorf: Keil (1.-60., 8/19), Schepky (bei zwei Siebenmetern 0/2) – Gittner, Merx 5/2, Schäfer 1, Kornhuber, Unnold 2, Schönhaber 3, Becker 1, Kopp, Grote, Geiß 3, Andrikopoulou 2, Strobel-Hofmann 1. Siebenmeter: 4/4:2/2. Zeitstrafen: 8:6 Minuten. SR: Kreß/Tarka - Z. 75

Von Marcel Glaser

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