Oberliga: Böddiger weiter ohne Schene

Kühlborn soll ihr Potenzial abrufen

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Im Anflug Richtung Tor: Auf Böddigers Anne Kühlborn (hier in einem Spiel gegen Oberursel) kommt mehr Verantwortung zu.

Böddiger. Gegen einen altbekannten, aber umbenannten Gegner trifft Frauenhandball-Oberligist TSV Eintracht Böddiger am Samstag im Heimspiel (17 Uhr). Dann ist die TSG Walldorf zu Gast, die in der vergangenen Saison noch unter dem Namen HSG Mörfelden/Walldorf Vizemeister wurden.

Von solchen Platzierungen scheint das Team von Trainer Edis Hodzic in dieser Saison nur träumen zu können. Denn die ersten beiden Spiele verloren die Südhessen. Gegen Aufsteiger HSG Rodgau Nieder Roden gab das Team in der Schlussphase sogar noch eine Führung her. „Walldorf ist eine Mannschaft, die uns liegt. Aber nicht unter diesen Voraussetzungen“, sagt TSV-Coach Mike Fuhrig.

Denn die Edertaler müssen weiterhin auf Torjägerin Christin Schene verzichten. „Wir sind somit nur noch Außenseiter“, weiß Fuhrig, dass der Ausfall der Rückraumspielerin nicht zu kompensieren ist. Das komplette Spiel könnte also wieder an Vilte Duknauskaite hängen, dem Fuhrig aber zumindest etwas vorbauen will. „Die jungen Spielerinnen müssen jetzt eben auch mal in die Bresche springen“, fordert der frühere Kreisläufer. Vor allem Anne Kühlborn müsse ihr Talent kontiniuierlicher abrufen^: „Sie hat alle Anlagen und muss sie nur abrufen.“

Das Training unter der Woche gestaltete sich hingegen schwierig, da auch Rückraumspielerin Nummer drei, Jenny Pioro, nicht zur Verfügung stand. Sie wird am Samstag aber wieder im Kader stehen. „Walldorf hat die ersten beiden Spiele verloren, die werden heiß auf den ersten Saisonsieg ein. Das macht es für uns nicht leichter“, sagt Fuhrig, der im Falle einer Niederlage wohl eine Negativspirale befürchten muss. Denn die verbleibenden Gegner im heißen Oktober haben es ebenfalls in sich. Der HSG Dutenhofen/Münchholzen werden Aufstiegsambitionen unterstellt und aus Lumdatal kommt ein ganz starker Aufsteiger. (dts)

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