TSV-Gegner nach Punktabzügen unter Druck

Ohne Frommann ins Nordhessenderby

Rocsana

Felsberg. Im Nordhessenderby der Handball-Oberliga müssen die Frauen des TSV Eintracht Böddiger am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellensiebten GSV Eintracht Baunatal antreten.

Besondere Bedeutung erhält das Lokalderbys durch die Personalie der Baunataler Trainerin Margret Schmidt. Unter ihr feierten die Edertalerinnen 2008 ihren größten Erfolg: Den Aufstieg in die Landesliga.

Um die Meisterschaft können die Felsbergerinnen zwar nicht mehr mitspielen, dennoch erwartet TSV-Trainerin Rocsana Negovan von ihrer Mannschaft am Sonntag eine couragierte Leistung. „Ich will den zweiten Platz unbedingt behalten“, sagt Negovan, die mit einem „ganz schwierigen Spiel“ rechnet.

Das liegt vor allem an der besonderen Konstellation vor der Partie. Denn als Tabellensiebter liegen die VW-Städterinnen im gesicherten Mittelfeld. Auf Grund fehlender Schiedsrichter werden der Schmidt-Sieben am Saisonende aber fünf Punkte abgezogen. Was nach aktuellem Tabellenstand den Sturz auf den drittletzten Tabellenplatz und damit den Abstieg in die Handball-Landesliga bedeuten würde. „Baunatal muss gewinnen und wird sicherlich etwas nervös sein“, sagt Negovan. „Das müssen wir nutzen.“ Verzichten müssen die Felsbergerinnen auf den Einsatz von Torhüterin Katja Frommann (Hüftprobleme). Dafür dürfte erneut die junge Florina Werner aus der Reserve in den Oberliga-Kader aufrücken.

Zu den Stärken der Gäste zählt der wurfgewaltige Rückraum um Xenia Ahrend (die auch auf Linksaußen ausweichen kann), die Ex-Kirchhoferin Selina Schneider und Spielmacherin Sarah Panhans. Eine wichtige Rolle im Defensivverbund der Schmidt-Sieben nimmt zudem Kreisläuferin Jaqueline Hahn ein, die im Hinspiel auf Grund eines Auslandseinsatzes noch fehlte. Weiterhin warnt Negovan vor der ehemaligen Fritzlarer Regionalligaspielerin Carina Salzmann auf Rechtsaußen.

Gegen die kampfstarken Gastgeberinnen muss sich der TSV-Rückraum agiler und variabler präsentieren, als zuletzt. Wenn Christin Schene, Vilte Duknauskaite und Lena Dietrich ihr Potenzial aber abrufen, dürfte einer Wiederholung des 30:25-Hinspielerfolges nichts im Wege stehen. (mgx) Foto: Kasiewicz

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