Handball-Oberliga der Frauen

TSV Vellmar unterliegt dem Favoriten Böddiger mit 29:31

Vellmar. Spannung pur bis zum Schluss, toller Handball und letztlich ein knapper Sieg des Favoriten. Der TSV Vellmar unterlag im Oberligaderby der Frauen dem Titelanwärter TSV Eintracht Böddiger mit 29:31 (18:16).

Spannung, weil sich nie eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Toller Handball, weil beide Teams kämpften bis zum Umfallen und weil auf beiden Seiten dazu die spielerischen Elemente nicht zu kurz kamen.

Die Handballerinnen des TSV Vellmar dürfen sich trotz der Niederlage auf die Schulter klopfen. So schwer hatte sich die Eintracht aus Böddiger das Siegen beim Schlusslicht sicher nicht vorgestellt.

„Wir haben heute mit Herz und Moral gespielt“, sagte TSV-Trainerin Rocsana Negovan. Die hatte gegen ihre frühere Mannschaft immer wieder versucht, mit taktischen Maßnahmen dem Favoriten ein Bein zu stellen. Vor allem im Angriff sorgte sie mit diesen Maßnahmen für mehr Belebung. „Die starke Abwehr von Böddiger sollte mehr in die Breite gezogen werden“, sagte Negovan.

Und das gelang. Lag von der ersten Minute an immer der TSV Böddiger mit einem oder zwei Toren in Führung, gelang Vellmar erstmals in der 22. Minute beim 13:13 der Ausgleich. Und beim 17:16 (29.) erstmals die Führung.

Nach der Pause ging Vellmar dann sogar mit drei Treffern in Front (19:16). Doch dann kam wieder das alte Leiden beim TSV Vellmar zum Zuge. Technischer Fehler im Angriff, Gegentor; Siebenmeter verworfen, Gegentor; erneut technischer Fehler, Gegentor. Es stand 19:19.

Aber Vellmar fing sich und kämpfte weiter. Beim 23:21 (42.) schien alles gut zu werden. Beim 24:23 (45.) sah auch noch alles gut aus. Aber nach dem 25:24 für Böddiger (46.) per Tempogegenstoß wendete sich das Blatt. Vellmar konnte trotz allen Einsatzes bis zum Schluss höchstens immer noch ausgleichen.

Wenn es den Vellmarer Frauen gelingt, ihre Chancen besser zu nutzen (drei Siebenmeter wurden verworfen) und die Zahl der Abspielfehler im Angriff zu reduzieren, wird man auf den zweiten Saisonsieg nicht mehr lange warten müssen. Wie sagte „Roxy“ Negovan nach dem Spiel noch: „Kopf hoch und weiter.“

Nicht zufrieden durften in Vellmar beide Teams mit der Leistung der Unparteiischen Kaiser/Paul (Heusenstamm/Mühlheim) sein. „Schritte“ und Stürmerfoul wurden nur selten gepfiffen, Siebenmeterentscheidungen unterschiedlich getroffen.

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.