Nach zwei Niederlagen siegen Oberliga-Handballerinnen 33:30 gegen Nieder-Roden

Zwehren zurück in Erfolgsspur

In Bedrängnis: Die Zwehrenerin Maria Kiwa (Mitte) versucht sich in dieser Szene gegen Eda Subay (links) und Viktoria Ebert aus Nieder-Roden durchzusetzen. Foto:  Hedler

Kassel. Wichtiger Sieg für die Frauen der HSG Zwehren/Kassel in der Handball-Oberliga: Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge siegten die Zwehrerinnen vor heimischer Kulisse gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden mit 33:30 (18:12) und halten weiter Anschluss an die Tabellenspitze.

Der Erfolg fiel dabei unter die Kategorie „Arbeitssieg“, wie auch HSG-Coach Gunner Kliesch nach dem Spiel bekannte. „Wir wussten schon vor der Partie, dass es heute ein richtiges Kampfspiel wird,“ und ergänzte: „Jeder im Team hat heute seinen Teil beigetragen, und daher ist der Erfolg ein absoluter Mannschaftssieg.“

Die Gastgeberinnen starteten im Angriff gut in die Partie, ließen den Ball gewohnt schnell und sicher durch die eigenen Reihen laufen und kamen so vor allem über die Außen zu leichten Torerfolgen. In der Abwehr agierten die Kasselerinnen jedoch weniger konzentriert. Vor allem die Absprachen im Mittelblock stimmten in der Anfangsphase überhaupt nicht. Insgesamt agierte die Zwehrener Defensive zu passiv, wodurch es den Gästen teilweise zu einfach gemacht wurde. Mit fortschreitender Spieldauer stabilisierten sich die Gastgeberinnen in der Defensive jedoch und konnten nach dem 8:8 (13.) bis zur Halbzeitpause auf 18:12 davonziehen.

Nach dem Wiederanpfiff erwischten die Gäste den besseren Start und versuchten mit aller Macht, sich wieder heranzukämpfen. Die Zwehrenerinnen schienen mit den Köpfen dagegen noch in der Kabine zu sein und verteidigten in der Anfangsphase absolut blauäugig. Erst nachdem die Gäste mit dem 21:24 (42.) auf drei Treffer herangekommen waren, nahmen die Zwehrerinnen den Kampf an.

In der Abwehr fanden die Gastgeberinnen zwar auch weiterhin nicht zu ihrer gewohnten Sicherheit, machten dieses Manko aber mit einer treffsicheren Offensive mehr als wett und hielten die Gäste so bis zum Schlusspfiff auf Distanz. „Es war heute sicher kein schönes Spiel, aber am Ende wollten wir den Sieg einfach mehr“, erklärte HSG-Übungsleiter Kliesch abschließend.

Von Christian Triebner

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