Handball-Oberliga: TSV-Teams hintereinander im Einsatz - Frauen wollen endlich die ersten Punkte

Zweimal Bruchköbel zu Gast

Pfeilschnell unterwegs: Lance-Phil Stumbaum soll weiter das Tempospiel beleben. Foto:  Fischer

vellmar. Besonderer Heimspieltag für die Handballer des TSV Vellmar. Am Sonntag treffen in der Großsporthalle Vellmar beide Oberliga-Mannschaften auf die SG Bruchköbel. Um 16 Uhr sind zunächst die Frauen im Einsatz, im Anschluss um 18 Uhr folgen die Herren. Vellmarer Männer

Eins ist schon jetzt sehr wahrscheinlich: Die Fans des TSV Vellmar dürfen sich auf eine Menge Tore freuen. Denn wenn die Männer des gastgebenden TSV am Sonntag in der Großsporthalle auf den Tabellenführer aus Bruchköbel treffen, prallen die zwei besten Angriffsreihen der Liga aufeinander. Der TSV hat dabei mit 158 geworfenen Toren die beste Offensive, Bruchköbel folgt knapp dahinter mit 153. Zum Vergleich: Der Tabellenletzte Kahl/Kleinostheim hat erst 127 Tore erzielt.

Für Trainer Andreas Paul und seine Mannschaft wird dies unabhängig vom starken Angriffsspiel der Gäste ein schweres Spiel. Die Südhessen verfügen über eine kompromisslose Abwehr, aus der mit viel Tempo in die erste und zweite Welle gestartet wird. Viele einfache Tore sind die Folge. Außerdem ist die SG schwer auszurechnen, weil sie keinen überragenden Torschützen in ihren Reihen hat. Viele Spieler in ihren Reihen können treffen und ein Spiel allein zu Gunsten der SG entscheiden. Vellmarer Frauen

Der punktlose Tabellenletzte der Frauen-Oberliga will unbedingt den ersten Sieg einfahren. Zwar sind die Gäste der SG Bruchköbel aktuell Tabellendritter, dennoch will sich die Mannschaft von TSV-Trainerin Rocsana Negovan nicht verstecken und dem favorisierten Gast aus Südhessen Paroli bieten.

Der Gegner verfügt mit Kristin Amos über eine sehr gefährliche Torschützin auf die sich konzentriert werden muss. Kleine Ruhepausen in der Abwehr darf sich der TSV auf keinen Fall erlauben. Außerdem soll endlich wieder das gefährliche Angriffsspiel aus der Aufstiegssaison zum Tragen kommen. Im letzten Jahr erzielte der TSV die mit Abstand meisten Tore – jetzt dagegen ist der TSV in dieser Statistik das traurige Schlusslicht.

Für zusätzlichen Mut bei den TSV-Damen könnte sorgen, dass sich die Gäste gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte sehr schwer geben. Gegen den viertletzten Hüttenberg verlor die Mannschaft sogar.

Von Fynn Welch

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