Handball-Oberliga Männer: Duderstadt ohne seine Ausländer Kiss und Skopic am Freitag bei der HG

Aufsteiger Jahn als Favorit in Rosdorf

Top-Torjäger: Duderstadts Hrvoje Batinovic (am Ball) gegen Northeims Torwart Sönke Pförtner und Sören Lange (hinten). Foto: zje/gsd

Göttingen. Darauf haben alle Handball-Freunde in und um Göttingen gewartet: Nach einem Jahr Pause steigt am Freitagabend (20 Uhr) in der Sporthalle am Siedlungsweg wieder das Oberliga-Derby zwischen der HG Rosdorf-Grone und dem TV Jahn Duderstadt. Die Rosdorfer haben das Südniedersachsen-Duell auf den Freitagabend vorgezogen, als noch nicht bekannt war, dass fast gleichzeitig auch die BG Göttingen in der Basketball-Bundesliga gegen Gießen spielt. Unglücklich! Und das Spiel auf den angestammten Rosdorf-Heimtermin am Samstagabend zurück zu verlegen, ließ sich nicht mehr bewerkstelligen.

Starke Auswärtsbilanz

Rosdorf hat mit erst neun Spielen die wenigsten in der Oberliga absolviert und eine Heimbilanz von 3:5-Punkten. Den einzigen Heimsieg gab es beim 37:27 gegen Helmstedt, hinzu kommt ein Zähler beim 27:27 gegen Lehrte. Pleiten setzte es gegen Großenheidorn und Northeim. „Gegen Jahn wird es ein hitziges Spiel“, vermutet HG-Torjäger Marlon Krebs. „Ich hoffe, dass wir unsere ein bisschen steigende Form und das Selbstbewusstsein beibehalten können. Aber Jahn hat zurzeit das Momentum auf seiner Seite. Wir müssen vor allem die Zweikämpfe gewinnen.“

Sehr respektabel ist dagegen bereits die Auswärtsbilanz der Jahner. Siegen in Helmstedt, Lehrte und Großenheidorn steht nur eine Auswärtsschlappe in Northeim (28:34) gegenüber. Zudem kann das Team von Trainer Thomas Brandes mit breiter Brust in Rosdorf antreten: Die Mannschaft um Oberliga-Torschützenkönig Hrvoje Batinovic (siehe Kasten) ist seit sieben Spielen ungeschlagen, kassierte die bislang einzige Saison-Niederlage eben in Northeim.

Allerdings geht Duderstadt gehandicapt ins Derby. Nach dem kroatischen Kreisläufer Deni Skopic, der am Dienstag am Knie operiert wurde, und dem Ungarn Adam Kiss, bei dem wegen des Verdachts auf Achillessehnen-Anriss eine MRT-Untersuchung vorgesehen ist, beklagt der TV Jahn noch einen weiteren Verletzten: Der polnischen Torhüter Tymon Trojanski zog sich eine Zerrung in der Armbeuge, so Coach Brandes, zu. Offen, ob er am Freitag bei der HG eingesetzt werden kann. (haz/gsd)

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