Handball-Oberliga Männer: HSG Plesse trifft Samstag in Bovenden auf Nienburg

Heimrecht für faires Burgenteam

Schräglage: Marvin Grobe, hier im Spiel gegen Soltau, trifft mit seiner HSG Plesse-Hardenberg am Samstagabend auf den Oberliga-Fünften der vergangenen Saison. Archivfoto: zje

Nörten / Bovenden. Mit der HSG Nienburg empfängt die HSG Plesse-Hardenberg am Samstag ab 19.30 Uhr den Vorjahresfünften der Handball-Oberliga der Männer in Bovenden. Auf Nienburger Bitte wurde diese Partie, die ursprünglich für den 17. September angesetzt war, auf diesen Samstag verlegt.

„Wir haben dem Verlegungswunsch aus Gründen der sportlichen Fairness zugestimmt, obwohl schon damals klar war, dass uns zum jetzigen Termin mit Jan-Niklas Falkenhain ein wichtiger Spieler fehlen wird“, sagt Trainer Dietmar Böning-Grebe, der sein Burgenteam vor einem ganz engen und spannenden Spiel sieht.

Kleinigkeiten entscheiden

Die Gäste, die am Samstag - wie der Gastgeber auch - erst ihr fünftes Saisonspiel bestreiten, reisen mit der Empfehlung von 7:1 Punkten aus einem Heim- und drei Auswärtsspielen an. Die Weserstädter kommen also mit breiter Brust und sind ein ganz dicker Brocken für den Aufsteiger. Da aber die Liga leistungsmäßig ganz eng beieinander liege, entscheiden, so Böning-Grebe, häufig Kleinigkeiten die Spiele. Seine Mannschaft habe das zuletzt schon zwei Mal erfahren müssen: beim 35:36 in Großenheidorn zu ihrem Nach- und beim 24:22 über Rosdorf zu ihrem Vorteil.

Im nun anstehenden Duell des Neulings mit dem Meister des Jahres 2015 sollte der Heimvorteil eine wichtige Rolle spielen. „Mit unserem Publikum im Rücken könnten wir über das entscheidende Plus verfügen“, blickt Böning-Grebe zuversichtlich auf die Partie. „Unsere Fans können zum Zünglein an der Waage werden.“ Personell ist neben dem Fehlen Falkenhains nur noch hinter dem angeschlagenen Florian Brill ein dickes Fragezeichen zu machen.

Da haben es die Gäste schon schwerer. Deren Kader dünnte zwischen den Spielzeiten von 15 Feldspielern und drei Torhütern im Vorjahr auf elf Feldspieler und zwei Schlussleute in der laufenden Saison aus. Ruhepausen während einer laufenden Partie sind für die Nienburger also nur begrenzt möglich. Auch hier könnte das Burgenteam mit seiner gut besetzten Bank den Hebel ansetzen. (zdz)

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