Handball-Oberliga Männer: Plesse muss bereits am Freitag in Duderstadt ran

Kränkelnd zum nächsten Hit

Dietmar Böning- Grebe

Nörten / Bovenden. Auf die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg wartet mit dem Tabellenzweiten TV Jahn Duderstadt der nächste Knaller. Los geht es bereits Freitag um 20 Uhr in der Halle „Auf der Klappe“ in Duderstadt. Nach Northeim (24:24) und Hameln (22:21) also die dritte hohe Hürde in 14 Tagen.

Beide Aufsteiger, Plesse und auch Duderstadt, schlagen sich mehr als beachtlich. Das Burgenteam (11:5 Punkte) ist Vierter, die Eichsfelder (13:3) sind sogar erster Verfolger von Tabellenführer Northeim.

Schon sechs Mal trafen in dieser Saison beide auf den selben Gegner: Northeim, Nienburg, Lehrte, Großenheidorn, Wittingen und Soltau. Hier sieht der Quervergleich die Duderstädter (9:3 Punkte) leicht vor der HSG (7:5), die ihrerseits den direkten Vergleich in der vergangenen Verbandsligasaison für sich entschied, als sie in Duderstadt 27:22 siegte und daheim 27:27 spielte. Diese Vergleiche legen nahe, dass am Freitag in einer engen Partie die Tagesform den Ausschlag geben dürfte.

Und da könnte es für die Sieben von Trainer Dietmar Böning-Grebe eng werden. Neben den Langzeitverletzten Jan-Niklas Falkenhain und Felix Becker sowie neben dem Anfang der Woche am Ellbogen genähten Thomas Reimann drohen noch vier weitere Akteure auszufallen. Mit dem angeschlagenen Malte Jetzke rechnet Böning-Grebe für Freitag nicht mehr. Sebastian Schindler, Marvin Grobe und Florian Brill schlagen sich - wie auch der Trainer - mit heftigen Erkältungen herum.

„Für den Rückraum“, rechnet Böning-Grebe vor, „bleiben mir noch genau zwei Spieler: Christian Brand und der eben erst genesene Eike Gloth.“ Unter diesen Umständen habe man zwar erwogen, um eine Verlegung zu bitten, sich dann aber doch dazu entschlossen, nach Duderstadt zu fahren. „Bei einer so kurzfristigen Absage wären unsere Fans die Leidtragenden gewesen. Das wollten wir nicht.“

Ziel der Reise: „Wir wollen beim klaren Favoriten das Ergebnis in Grenzen halten.“ Sich nicht abschießen zu lassen, dürfte am besten gelingen, wenn man den wurfgewaltigen Linksaußen Hrvoje Batinovic (86 Tore in acht Spielen) und die Halben - Adam Kiss (traf nach seiner Ellbogenverletzung im Auftaktspiel in den letzten vier Spielen 16 Mal) und Bence Kanyo (8/41) - unter Kontrolle bringt. (zdz) Foto: nh

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