Handball-Oberliga Männer: In Helmstedt gelingt dem Burgenteam der erste Auswärtssieg

Plesse setzt sich im oberen Drittel fest

Helmstedt. Mit dem 26:20 (15:8)-Sieg bei den Handballfreunden (HF) Helmstedt-Büddenstedt gelang dem Oberliga-Aufsteiger HSG Plesse-Hardenberg nicht nur der erste Auswärtssieg in der neuen Spielklasse, sondern er durchbrach auch das „eherne Gesetz“, wonach in den Duellen zwischen der HSG und den HF stets der Gastgeber gewinnt.

HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe war begeistert von den ersten 30 Minuten und wollte den Mantel der Liebe über den zweiten Durchgang decken. „Während wir vor der Pause vor allem in der Abwehr gut und konzentriert gespielt haben - nur acht Gegentore in 30 Minuten sind hervorragend - haben wir nach dem Seitenwechsel zu oft die Brechstange bemüht.“

Unerfreulich sei, dass die Verletztenliste - in Helmstedt fehlten weiter Malte Jetzke und neu Jens Glapka - durch die Verletzung Eike Gloths erneut angewachsen sei. Von den Unparteiischen hätte Böning-Grebe sich etwas mehr Zeitstrafen gegen die hart einsteigenden Gastgeber gewünscht.

Den Leistungsabfall nach der Pause sah der HSG-Trainer auch der Tatsache geschuldet, dass dies das zweite Spiel in drei Tagen war. Die Freitagspartie (Bericht siehe unten) habe allen noch in den Knochen gesteckt.

Mit 15:7 Punkten hat sich der Aufsteiger im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Und von den sieben Spitzenteams hat er sechs hinter sich. Nur Vorsfelde wartet noch.

HSG: Wedemeyer (bis 37.) Ahlborn - Brand 8/5, Reimann 4, Grobe 3, Herrig 3, P. Schindler 3, Lapschies 2, Brill 1, Regenthal 1, S. Schindler 1, Gloth, Meyer. (eko)

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