Handball-Oberliga Männer: Dem Burgenteam fehlt in Burgdorf der halbe Rückraum

„Schlimmer als in Duderstadt“

Nörten / Bovenden. Nach dem 26:27 gegen Schaumburg-Nord müssen die Oberliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Samstag ab 17.30 Uhr ausgerechnet beim TSV Burgdorf III versuchen, wieder die Erfolgskurve zu kriegen.

Für dieses Vorhaben spricht, dass die Burgdorfer als dritte Mannschaft ihres Vereins immer wieder mit personellen Wechseln leben müssen. Spielertrainer Andrius Stelmokas hat in den bisher elf Begegnungen schon auf fünf Torhüter und 26 Feldspieler zurückgreifen müssen. Nur elf dieser 31 Akteure haben schon mehr als fünf Oberliga-Einsätze in dieser Spielzeit absolviert. Eine eingespielte Mannschaft ist der Gegner des Burgenteams also bestenfalls mit Abstrichen.

Gegen das Vorhaben der HSG sprechen allerdings zwei Dinge. Zum einen tat Plesse sich in den drei gemeinsamen Verbandsliga-Jahren traditionell schwer mit den Hannoveranern (4:8 Punkte). Und zum anderen plagen Trainer Dietmar Böning-Grebe weiterhin schlimmste Personalsorgen: „Für den Rückraum stehen mir mit Sebastian Schindler, Marvin Grobe und Thomas Reimann nur drei Spieler zur Verfügung. Das ist noch schlimmer als in Duderstadt.“

Malte Jetzke setzte unter der Woche angeschlagen mit dem Training aus, Christian Brand ist - wegen seiner eigenen Hochzeit - verhindert. Da zudem die Linksaußen Jens Glapka und Florian Brill angeschlagen sind, wird Eike Gloth dort agieren. „Voraussichtlich wird Sebastian Herrig Einsatzzeiten im Rückraum bekommen“, sagt Böning-Grebe und will wenigstens eine Wechseloption haben. (eko)

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