Handball-Oberliga Männer: Viele Kranke und Verletzte auch bei Rosdorf

Schock für Jahn: Skopic raus

Landsmann vom Trainer: Rosdorfs Rumäne Vlad Avram (am Ball gegen Helmstedts Marius Herda) hat zuletzt überzeugt. Foto: zje/gsd

Göttingen. Mit Heimspielen setzten die Oberliga-Handballer aus Rosdorf und Duderstadt die Saison fort. Die Eichsfelder müssen dabei erstmal eine Hiobsbotschaft verdauen.

HG Rosdorf-Grone - Lehrter SV (Sa., 18.30 Uhr). „Natürlich sind wir mit der aktuellen Situation nicht zufrieden. Wir können uns da nur gemeinsam rausziehen“, sagt Rosdorfs wurfgewaltiger Rückraumspieler Marlon Krebs. Mit einer couragierten Mannschaftsleistung hofft er, dass gegen die Lehrter ein Sieg herausspringen kann. Allerdings hat HG-Trainer Gernot Weiss erhebliche Personalprobleme. Unter der Woche haben sich Jan-Patrick Bohnhoff, Maximilian Zech und Torwart Julian Krüger mit grippalen Infekten krank gemeldet, Clemens Warnecke hat sich eine Adduktorenzerrung zugezogen. Gleichwohl hofft Weiss, dass zumindest Krüger einsatzfähig ist.

TV Jahn Duderstadt - HSG Nienburg (Sa., 17.30 Uhr). Der Donnerstag war kein schöner Tag für den TV Jahn! Trainer Thomas Brandes und sein Team mussten eine schlimme Nachricht wegstecken: Deni Skopic hat sich nun doch einen Kreuzbandriss zugezogen, wie eine MRT-Untersuchung ergab. Für den kroatischen Kreisläufer dürfte damit die Saison schon zu Ende sein. „Wir warten jetzt auf einen Operationstermin“, sagte Brandes. Und das alles vor dem Spitzenspiel der 4. Liga zwischen dem Tabellenzweiten und dem Dritten aus Nienburg!

„Eine kreative und sehr ausgeglichene Mannschaft“, lobt der Jahn-Coach den Gegner. „Das wird für uns eine Gradmesser. Da müssen wir jetzt mal zeigen, was wir wirklich drauf haben.“ Am Kreis gibt es für Skopic mehrere Alternativen: Christopher Barth, Jan Mittelstädt, Niko Grolig oder auch Benny Möller. (wg/gsd)

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