Handball-Oberliga Männer: Plesse erwartet Rosdorf am Freitag zum Derby

Sorgen vor dem Kracher

Durch die Mitte: Im ersten Heimspiel in der neuen Liga setzte sich die HSG Plesse-Hardenberg mit Marvin Grobe (am Ball ) gegen Soltau 38:30 durch. Freitag folgt der zweite Auftritt vor den eigenen Fans. Und der wird ein Knaller. Archivfoto: zje

Nörten / Bovenden. Zu ihrem ersten Derby in der neuen Liga erwarten die Oberliga-Handballer von Aufsteiger HSG Plesse-Hardenberg am Freitag ab 20.30 Uhr die HG Rosdorf-Grone in Bovenden. „Die Chancen stehen 50:50. Wenn wir unseren Heimvorteil nutzen und die Zuschauer zum achten Mann werden, vielleicht sogar 60:40 zu unseren Gunsten“, sagt HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe.

Der Termin

Eigentlich war dieses Heim-Derby des Burgenteams erst für das kommende Jahr terminiert. Durch das Entgegenkommen der HG Rosdorf-Grone konnte der Austragungsort jedoch getauscht werden. „Wir hätten sonst im Februar und März drei Heim-Derbys hintereinander gehabt“, erklärt Böning-Grebe und dankt dem Kontrahenten für die Zustimmung. So gibt es dann nur zwei Schlagerspiele am Stück vor heimischer Kulisse gegen den Northeimer HC am 11. März und zwei Wochen danach gegen den TV Jahn Duderstadt.

Die Ausgangslage

Plesse-Hardenberg geht mit Hochspannung in das Spiel gegen die erfahrenen Rosdorfer, die allerdings schlecht in die Saison gestartet sind. Mit zwei verlorenen Spielen findet sich die Truppe von Trainer Gernot Weiss derzeit sogar am Tabellenende wieder. Ein Traumstart sieht wahrlich anders aus. Gleichwohl muss man der HG zugute halten, dass die Niederlagen gegen Soltau (27:28) und Großenheidorn (34:35) ausgesprochen knapp und unglücklich ausfielen.

Das Burgenteam hat auch keinen überragenden Saisonstart hingelegt, ist mit 2:4 Punkten aber immerhin Elfter. Die 35:36-Niederlage beim MTV Großenheidorn vor 14 Tagen schmerzt noch heute. Doch die Mannschaft hat Konsequenzen daraus gezogen, will in Deckung und Angriff zulegen.

Das Personal

„Eine große Rolle wird am Freitag spielen, in welcher Form sich unsere Torhüter Marcus Ahlborn und Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp befinden“, prophezeit Böning-Grebe. Zu seinem Bedauern muss der Übungsleiter auf Thomas Reimann verzichten, der aus privaten Gründen nicht zur Verfügung steht. Auch Florian Brill wird nach seiner Bronchitis kaum einsetzbar sein. Zu allem Überfluss steht noch ein Fragezeichen hinter Jan-Niklas Falkenhein. Er laboriert an einer Schulterverletzung und trainiert nur mit angezogener Handbremse. „Im Rückraum könnten wir gut noch jemanden gebrauchen“, sagt der Trainer angesichts der Verletztenmisere.

Böning-Grebe erwartet am Freitagabend wenig überraschend ein rappelvolles Haus am Wurzelbruchweg. Er bittet die Fans deshalb, möglichst frühzeitig zu kommen. „Wenn die Halle voll ist, können wir leider auch niemanden mehr hinein lassen“, verdeutlicht er. (zhp)

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