Handball-Oberliga Männer: Das Burgenteam wahrt mit 33:26 die weiße Heimweste

HSG überrascht Nienburg

Heimsieg: Mit sechs Treffern wurde Christian Brand (am Ball) zum erfolgreichsten Werfer des Burgenteams beim 33:26-Erfolg der HSG Plesse-Hardenberg über die bis dahin ungeschlagene HSG Nienburg. Foto: zje

Bovenden. Als Keeper Marcus Ahlborn drei Minuten vor dem Abpfiff beim Stand von 29:25 einen Nienburger Siebenmeter tötete, waren die nächsten beiden Oberliga-Heimpunkte für die Handballer der HSG Plesse-Hardenberg eingetütet. Gegen eine vor dem Anpfiff favorisierte, während der 60 Minuten aber enttäuschende HSG Nienburg kam der Aufsteiger zu einem verdienten 33:26 (16:14)-Sieg.

Nur drei Mal schien dieser Sieg zu wackeln. Als die Gäste nach dem 3:0 (4. Minute) zum 5:5 (15.) ausglichen, als sie sich erneut von 12:8 (21.) auf 12:11 (25.) herangekämpft hatten, und schließlich, als sie fünf torlose Minuten des Gastgebers nutzten, um die 28:21-Führung des Burgenteams (50.) auf 28:24 (55.) zu verkürzen. Doch jedes Mal fand der selbstbewusst auftretende Gastgeber die richtige Antwort.

Dabei halfen die Gäste allerdings fleißig mit: Schon nach vier Minuten musste Nienburgs Coach Dirk Pauling den grünen Karton legen, um seine Sieben taktisch neu einzustellen. Der Versuch, den Rückstand über einen 7:0-Angriff (also ohne Torhüter) aufzuarbeiten gelang zwar anfangs, wurde aber nach nur einer Viertelstunde - und vier Gegentreffern ins leere Tor - rasch wieder aufgegeben. Dass Pauling dann im zweiten Durchgang - nach diesmal nur zwei Minuten - den grünen Karton zückte, deutet aber an, wie wenig der Gast dem Aufsteiger wohl zugetraut hatte. Und in welche Verlegenheit ihn das stark aufspielende Burgenteam gestürzt hatte.

Und auch die zweite Auszeit half nur begrenzt. Die Hausherren bauten im entscheidenden Zwischenspurt ihren Vorsprung von 16:14 (30.) auf 25:18 (43.) aus. „In dieser Viertelstunde haben wir die Partie gewonnen“, strahlte der sichtlich zufriedene Trainer Dietmar Böning-Grebe, der den Schlüssel zum Sieg in der Abwehr sah: „Wir wollten sie unter 30 halten. Das haben wir geschafft.“ Es gelang auch, weil hinter der wechselnd im 6:0 und 5:1 agierenden Abwehr mit Christian Wedemeyer (parierte 14 Bälle) und Marcus Ahlborn (7) zwei überragende Torhüter standen.

HSG: Wedemeyer (1.-43.), Ahlborn (44.-60.) - Brand 6, Jetzke 4, S. Schindler 4, P. Schindler 4, Glapka 4/4, Gloth 3, Grobe 2, Lapschies 2, Reimann 2, Herrig 1, Meyer, Seifert. (eko)

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