Handball-Oberliga Männer: Dem Burgenteam gehen gegen Hameln die Spieler aus

Zurück zur Tagesordnung

Frei durch: Hier hat sich Plesses Patrick Schindler (am Ball) gegen die Northeimer Defensive durchgesetzt und schließt ab. Am Samstag müssen Schindler und Co gegen Hameln ran. Archivfoto: zhp

Nörten / Bovenden. Die Freude über den Punktgewinn seiner Oberliga-Handballer beim Tabellenführer in Northeim war Plesse-Hardenbergs Trainer Dietmar Böning-Grebe noch Tage später anzuhören. Allerdings auch das Bemühen, wieder zur Tagesordnung überzugehen. „Das 24:24 in Northeim war schön, aber jetzt müssen wir Samstag gegen Hameln erstmal unsere Hausaufgaben machen.“

Böning-Grebe will auch in dieser Partie, die Samstag - abweichend von der üblichen Anwurfzeit - schon um 18 Uhr in Bovenden angepfiffen wird, die blütenweiße Heim-Weste seiner Mannschaft gewahrt wissen. Denn: Erst durch einen Sieg über den Tabellenfünften erhalte der Punktgewinn in Northeim die richtige Würze.

Doch einfach wird das nicht. Von den sieben etatmäßigen Rückraumspielern sind drei angeschlagen: Malte Jetzke (Wade), Marvin Grobe (Hüftprellung) und Eike Gloth (die Platzwunde am Kinn musste mit fünf Stichen genäht werden). Niklas Falkenhain fällt sicher aus. Da der Trainer die 60 Minuten gegen Hameln nicht allein mit Christian Brand, Sebastian Schindler und Thomas Reimann bestreiten will, „muss ich mir noch etwas ausdenken“.

Und auch vorn fehlt es an Personal: Jens Glapka ist angeschlagen, Felix Becker ist operiert. Rune Seifert und Bastian Endler weisen Trainingsrückstände auf. Es fragt sich also, mit wem der Heimsieg unter Dach und Fach gebracht werden soll.

Mit dem VfL Hameln trifft die HSG auf eine Mannschaft im Umbruch. Alte Leistungsträger wie Torhüter Frank Rosenthal (Ende der Laufbahn), Dominik Niemeyer (Ende der Laufbahn), Georg Brendler (Studium), Tim Otto (nach Springe) und Adnan Jazarevic (nach Emmerthal) haben den Verein verlassen. Vor allem Ottos 208 Tore in der Saison 2015/2016 werden nur schwer zu ersetzen sein. Neu im Kader sind der starke Torhüter Zsolt Kovacs, der Halblinke Jannis Pille, Kreisläufer Daniel Burghardt und Rechtsaußen Nils Colussi.

Geblieben ist eine gewisse Auswärtsanfälligkeit: In der Vorsaison holte der VfL in der Fremde nur elf Punkte aus 16 Spielen. In diesem Jahr sind es aus zwei Gastspielen ebenfalls erst 1:3 Zähler. Allerdings musste das Team auch schon in Vorsfelde (20:22) und Burgdorf ran (25:25). (eko)

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