Gefährliches Spiel im Rosengarten

Nörten / Bovenden. Zwei Mal vor die Tore Hamburgs führt der Spielplan der Handball-Oberliga die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg in den letzten Auswärtsspielen des Jahres. Zunächst gilt es für den Spitzenreiter, die Aufgabe bei der Zweitliga-Reserve der SG Rosengarten-Buchholz zu lösen. Gespielt wird Sonntag ab 13 Uhr in Buchholz. Dann soll der neunte Sieg in Serie her.

Für Trainer Tim Becker ist der nächste Kontrahent ein völlig unbeschriebenes Blatt. Dem Flurfunk zufolge haben die Gastgeberinnen derzeit jedoch nicht unerhebliche interne Probleme. Die letzten Ergebnisse scheinen das zu bestätigen. Die Tendenz im Rosengarten zeigt nach unten.

„Das macht die Aufgabe aber nicht einfacher“, urteilt Plesses Coach. Nicht auszuschließen, dass einige junge Spielerinnen aus der Zweitligamannschaft des Gegners zum Einsatz kommen, die direkt im Anschluss ihr Punktspiel gegen Lintfort bestreitet. „Das ist ein sehr gefährliches Spiel. Wir brauchen höchste Konzentration und müssen mit vollem Einsatz zu Werke gehen, damit nichts schief geht“, schreibt Tim Becker seinen Schützlingen ins Stammbuch.

Aller Voraussicht nach kann die HSG mit dem kompletten Kader auflaufen, auch wenn das Dienstagtraining einer kleinen Krankheitswelle zum Opfer fiel. „Ich habe die Einheit abgesagt, damit sich niemand ansteckt, sich alle auskurieren können, um Sonntag fit zu sein“, erklärt Becker. Etwas Kopfzerbrechen bereitet dem Trainer noch die Verletzung von Sarah Strahlke aus dem Rohrsen-Spiel. „Das Knie schimmert in allen möglichen Farben. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass Sarah auf die Zähne beißt und aufläuft.“ (zys)

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