Handball-Oberliga Frauen: Northeim hat am Sonntag die HSG Plesse zu Gast

„Gibt keine Geheimnisse“

Testspiel vor zwei Wochen: Beim Turnier in Katlenburg trafen Northeim mit Mareike Gloth (links) und Plesse mit Annika Hollender zuletzt aufeinander. Man trennte sich mit einem Remis. Sonntag geht es nun um Punkte in der Oberliga. Archivfoto: zje

Nörten / Northeim. Die Oberliga-Handballerinnen des Northeimer HC sehen sich im Südniedersachsen-Derby gegen die HSG Plesse-Hardenberg in der Außenseiterrolle.

Diese Einschätzung teilt Plesses Trainer Tim Becker nicht. „Wir müssen eine sehr gute Leistung zeigen, um in Northeim zu bestehen.“ Anpfiff dieses Spiels ist am Sonntag um 14.30 Uhr in der Schuhwallhalle.

Auch wenn sich die Northeimerinnen gegen den amtierenden Meister in eigener Halle nicht als Favoritinnen betrachten, heißt das natürlich noch lange nicht, dass sie sich kampflos geschlagen geben werden. „Wir sind weiter als in der vergangenen Saison zu diesem Zeitpunkt. Die Abläufe sind da, aber wir haben noch nicht alle Spielerinnen vollständig integriert“, sagt Northeims Trainer Carsten Barnkothe vor der Spitzenbegegnung.

Gegenseitiger Respekt

Er hat natürlich Respekt vor der HSG Plesse-Hardenberg, zumal sich der Gast zu Beginn der neuen Saison mit einigen drittligaerfahrenen Spielerinnen aus Osterode verstärkt hat. „Der Rückraum von Plesse ist gut aufgestellt und die Mannschaft hat sehr gute Kreisläuferinnen.“

Achtung hat auch Tim Becker vor dem NHC, gleichwohl fährt seine Mannschaft auch mit dem Bewusstsein in die Schuhwallhalle, dass sie in der vergangenen Saison den NHC in beiden Punktspielen geschlagen hat. In Nörten stand es nach 60 Minuten 23:22, in Northeim 22:18 für sein Team.

„Wir kennen uns gut und wissen, wie der andere spielt. Da gibt es keine großen Geheimnisse.“ Wie Plesse taktisch vorgehen wird, verrät der Trainer natürlich noch nicht. Es dürfte aber auf eine Marschroute wie in der vergangenen Saison hinauslaufen. „Da haben wir offenbar nicht so viel falsch gemacht.“

Der NHC nimmt den Schwung aus dem ersten Saisonspiel, dem 24:19-Sieg bei der HSG Göttingen, mit. „Besonders schön war es gleich nach dem ersten Spiel das „Derbysieger, Derbysieger…hey, hey!“ erklingen lassen zu können“, schreiben die Frauen über ihren Erfolg. Doch auch die Burgftrauen haben bereits aufgetrumpft. Sie düpierten den Hannoverschen SC 35:24. Mal sehen, wer sich am Sonntagnachmittag in der Schuhwallhalle nach der Begegnung in den Armen liegen darf und sich über die beiden Derbypunkte freuen kann. Die Zuschauer können sich auf ein spannendes Spiel freuen. (zhp)

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