Handball-Oberliga Frauen: HSG Göttingen erwartet Plesse-Hardenberg / Rosdorf beim Zweiten in Bergen

Nachbar-Duell auch bei den Frauen

So war’s am 14. Mai: Göttingens Kimberly Schmieding (am Ball) hat Plesses Lisa Sander (li.) stehen lassen und zieht ab. Foto: zje/gsd

Göttingen. Im Blickpunkt des achten Spieltages in der Handball-Oberliga der Frauen steht das Derby zwischen der HSG Göttingen und Namensvetter HSG Plesse-Hardenberg. Die Rosdorferinnen müssen nach Bergen. Damit bekommen es die beiden Göttinger Mannschaften mit dem Spitzenreiter und mit dem Tabellendritten zu tun.

HSG Göttingen - HSG Plesse-Hardenberg (Sa., 17 Uhr). „Plesse geht natürlich als klarer Favorit in das Derby“, schiebt Göttingens Trainer Uwe Viebrans dem Kontrahenten diese Rolle zu. Was sicher einleuchtet, denn Plesse kommt mit nur einer Niederlage (18:19 in Northeim) und sechs Siegen in die BBS 2-Halle an der Godehardstraße. Der Göttinger Coach muss erneut auf Janica Voigt verzichten und bangt noch um Franziska Gräser und Janina Lohmann.

Umso erfreulicher für die Göttinger HSG, dass Janina Schmieding nun wieder zur Verfügung steht. Nach ihrer halbjährigen Baby-Pause bekam sie bereits am vergangenen Wochenende beim 33:22-Sieg bei der HSG Hannover-West ein paar Einsatzminuten. „Konditionell fehlt natürlich noch etwas“, sagt Trainer Viebrans, „aber sie ist eine Wechsel-Möglichkeit mehr für uns. Sie wird wieder schnell in unser Spiel zurückfinden.“ Die möglichen Ausfälle sollen wieder durch Akteurinnen aus der zweiten und dritten Mannschaft ersetzt werden.

Am 14. Mai hatten die Göttingerinnen Plesse-Hardenberg am Rande einer Niederlage, ehe sich der spätere Meister im letzten Saisonspiel noch mit 29:25 durchsetzte.

TuS Bergen - HG Rosdorf-Grone (Sa., 19.30 Uhr). „Ein sehr unbequemer Gegner“, sagt Trainer Lenny Pietsch über die Gastgeberinnen, die vor allem starke Spielerinnen im Rückraum haben. „Auf deren Power müssen wir aufpassen.“ TuS steht mit 10:4-Zählern hinter Plesse und Northeim auf Rang drei und hat seine drei bisherigen Heimspiele gewonnen unter anderem gegen die HSG Göttingen 29:27.

„Wir müssen natürlich versuchen, den Schwung von unserem ersten Sieg gegen Zweidorf mitzunehmen“, hofft Pietsch auf eine Überraschung beim heimstarken TuS. Hinzu kommt, dass in Bergen mit „Patte“ gespielt wird. Pietsch: „Darauf müssen wir uns erst einstellen.“ (haz/gsd)

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