Handball-Oberliga: NHC in Hannover

Niederlage muss aus den Köpfen

Northeim. Spitzenspiel in der Handball-Oberliga der Frauen: Der Tabellenzweite Northeimer HC muss am Samstag ab 18 Uhr beim viertplatzierten Hannoverscher SC antreten. Die Teams trennt nach sechs Begegnungen nur ein Pünktchen.

„Das wird ganz schwer“, prophezeit Northeims Trainer Carsten Barnkothe. Er und sein Team hatten unter der Woche noch damit zu tun, die Niederlage gegen Hollenstedt und damit auch den Verlust des ersten Platzes zu verdauen. „Wir haben das Spiel eingehend analysiert und unsere Schlussfolgerungen daraus gezogen“, sagt der Trainer. Mit der Defensivarbeit war Barnkothe recht zufrieden, doch vorn fehlte es an der nötigen Durchschlagskraft. „Wir brauchen mehr Entschlossenheit und Zug zum Tor. Wir müssen Lücken schaffen und unsere Kreisläuferinnen besser einsetzen“, benennt er die Baustellen.

Noch ist offen, ob der NHC am Samstag mit dem kompletten Kader in die Landeshauptstadt fahren kann. Michelle Thielebeule ist nicht fit, auch Tanja Weitemeier kämpft mit den Folgen eines Infekts. Das war ihr bereits gegen Hollenstedt anzumerken, als die sonst so agile Rückraumspielerin nicht ihre normale Leistung abrufen konnte.

Der Hannoversche SC ist daheim bisher eine Macht. Alle drei Spiele wurden gewonnen (32:24 gegen Rohrsen, 30:29 gegen Rosdorf, 29:22 gegen Hannover-West). Niederlagen gab es bei der HSG Plesse (24:35) und in Hollenstedt (21:24). (zhp)

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