Handball-Oberliga: Rosdorf-Grone und HSG vor Start in die neue Spielzeit

HSG ohne Test in neue Saison

Zieht ab: Rosdorfs Lena Schwenke (hinten) im Test gegen die HSG Wesertal. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Nachdem die Männer bereits am vergangenen Wochenende begonnen haben, starten am kommenden Wochenende auch die Frauen in die Handball-Oberliga.

Aus dem Kreis Göttingen sind wie in der vergangenen Serie weiter die HG Rosdorf-Grone als auch die HSG Göttingen dabei. Die HSG hat gleich das erste Derby gegen Northeim (Sonntag, 16 Uhr, BBS II), Rosdorf muss zur zweiten Mannschaft von Bundesliga-Rückzieher SHG Rosengarten-Buchholz (Sonntag, 15 Uhr).

HG Rosdorf-Grone

Die eh schon junge Mannschaft ist „noch jünger“ geworden, so Trainer Lennart Pietsch. In der Vorbereitungszeit gab es nur wenige Spiele beim Paul-Otto-Turnier, gegen Dransfeld und Wesertal. „Alle haben aber gut mitgezogen“, sagt Pietsch. Aber es wird nicht gerade einfach. Schwierig war es, überhaupt einige neue Spielerinnen zu rekrutieren. Mangels Angebote musste man sich im eigenen Nachwuchs bedienen – was ja nicht schlecht ist, doch nur mit Talenten geht’s eben auch nicht.

„Rosengarten-Buchholz kennen wir überhaupt nicht. Der Aufsteiger ist schwer einzuschätzen“, sagt Pietsch. „Blöd auch, dass wir gleich im ersten Spiel zu denen müssen. Aber wenigstens müssen wir diese weite Fahrt nicht bei Schnee und Eis machen.“

HSG Göttingen

Ganz ohne jegliches „richtiges“ Testspiel nimmt die HSG Göttingen die zweite Saison in der Oberliga in Angriff. „Das ist blöd gelaufen“, sagt Trainer Uwe Viebrans. „Wir hatten Spiele geplant, aber die Gegner haben meistens kurzfristig abgesagt. Da haben wir eben intern gespielt.“

Und dabei auch die beiden neuen Torhüterinnen getestet. Sie sind die einzigen neuen Spielerinnen beim letztjährigen Aufsteiger, der eine gute Saison spielte. „Wir sind ja als Mannschaft gut eingespielt, das ist unser großer Vorteil“, meint Viebrans, dessen Team in derzeitigen Besetzung schon fast sieben Jahre zusammen ist.

Nachdem Carolin Roloff wegen einer Erkrankung und Stefanie Elkenz wegen einer noch zu operierenden Knieverletzung im Tor passen müssen, haben jetzt Jennifer Uhl (HSG Rhumetal) und Ann-Kathrin Stopp deren Positionen eingenommen. Stopp absolvierte bereits während der vergangen Serie einige Spiele für die HSG. (haz/gsd-nh)

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