Handball-Oberliga Frauen: Plesse-Hardenberg bekommt am Samstag Besuch aus der Heide

Den Platz an der Sonne verteidigen!

Abgestanden: Plesses Miriam Achler hat den Ball noch in der Hand, steht aber schon im Kreis. Samstag geht es nun gegen Lüneburg. Archivfoto:  zje

Nörten / Bovenden. Erstmals als frisch gebackener Tabellenführer der Handball-Oberliga präsentieren sich die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg am Samstag ihrem Anhang, wenn ab 17.30 Uhr Lüneburg seine Visitenkarte in Bovenden abgibt.

Nüchtern betrachtet dürfte der Platz an der Sonne im Duell mit dem Vorletzten kaum in Gefahr geraten. Alle Zahlen sprechen für einen klaren Erfolg des neuen Klassenprimus. Der entschied schon das Spiel in der Heide 31:19 für sich. Auf heimischem Parkett ist die Bilanz nach acht Auftritten noch makellos. Die Gäste dagegen können in der Fremde bisher nur auf einen Achtungserfolg bei der HSG Heidmark verweisen.

Fakten, die auch Tim Becker nicht leugnen kann - und will. „Die Rollen sind klar verteilt. Wir sind eindeutig der Favorit und nehmen das auch an“, stellt Plesses Coach klar. „Mit einer normalen Leistung sollten wir das Spiel gewinnen.“

Unterschätzen wird man den Kontrahenten aber nicht. Becker verweist darauf, dass Lüneburg im Hinspiel krankheitsbedingt auf Spielmacherin Kim Burmeister verzichten musste. „Vielleicht hat sie als drittliga-erfahrene Spielerin andere Ideen gegen unsere offensive Deckung. Damals ist ihr Team damit gar nicht zurechtgekommen.“

In personeller Hinsicht wird es bei der HSG kaum Verschiebungen geben. Celina Kunze ist aus dem Urlaub zurück. Annika Hollender unternimmt im Training bereits wieder erste Gehversuche. „Ein Comeback ist möglich. Wir wollen sie langsam heranführen“, erklärt Becker.

Nicht mehr zurückgreifen kann er bis zum Saisonende auf Theresa Rettberg. Sie kann den zeitlichen Aufwand in der Oberliga vorerst nicht mehr stemmen. (zys)

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