Handball-Oberliga: Burgfrauen treffen zur Saisoneröffnung auf Hannover

Plesse hebt den Vorhang

Am Freitag geht es endlich wieder los: Zum ersten Saisonspiel erwartet Meister HSG Plesse-Hardenberg mit Lisa Sander die Vertretung des Hannoverschen SC. Archivfoto: zje

Nörten / Bovenden. Es ist ein bisschen wie in der Fußball-Bundesliga. Einen Tag vor dem Rest der Liga hebt Titelverteidiger HSG Plesse-Hardenberg mit dem Heimspiel gegen den Hannoverschen SC den Vorhang zur neuen Saison in der Handball-Oberliga der Frauen.

Freuen dürfen sich die HSG-Anhänger gleich auf ein attraktives Kräftemessen. Die Gäste waren in der vergangenen Runde einer der Hauptkonkurrenten der Burgfrauen im Kampf um die Meisterschaft. Mit zwei ganz starken Vorstellungen wurde der HSC in den direkten Duellen (33:27 und 28:21) aber in die Schranken gewiesen. Dem Kontrahenten blieb nur Rang drei im Abschlussklassement.

Bei den Gästen gab es allerdings im Sommer eine starke Fluktuation. Zu den zahlreichen Neuzugängen zählt auch die Rhumetalerin Julia Kliemann. „Es ist definitiv nicht mehr das Team aus der Vorsaison. Uns erwartet eine kleine Wundertüte“, bekennt Trainer Tim Becker, der den Gegner im Vorfeld nicht mehr beobachten konnte. Dafür filmten die Hannoveraner die HSG am vergangenen Wochenende beim Rhumetaler Turnier.

Becker rechnet damit, dass sein Gegenüber Thomas Löw auch mit neuen Gesichtern auf sein bewährtes Spielsystem setzt. Darauf hat er seine Schützlinge im Abschlusstraining eingestimmt.

Nicht mit dabei war Lara Al Najem. Sie wird nach dem Nasenbeinbruch beim Turnier in Katlenburg einige Wochen ausfallen. Celina Kunze hat sich für neun Monate nach Neuseeland verabschiedet. Der Einsatz von Julia Herale entscheidet sich kurzfristig. Für alle Fälle wird daher Neuzugang Fenja Thölke mit im Aufgebot stehen, auch wenn sie aus familiären Gründen einen Großteil der Vorbereitung verpasst hat.

Den Verlauf der Trainingsphase beurteilt Becker rückblickend als eher suboptimal. Es fehlte etwas Zeit. Häufig musste improvisiert werden. Umso positiver schätzt er den Leistungsstand seines Teams ein. „Wir sind nicht mehr weit weg von dem, wo wir hin wollen. Wir haben in den letzten Wochen einen großen Schritt nach vorn gemacht.“ 

Los geht’s am Freitag um 20.45 Uhr in der Bovender Sporthalle. (zys)

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