Plesse macht erst nach der Pause alles klar

Vechelde. Nach einer deutlichen Steigerung im zweiten Durchgang kam die HSG Plesse-Hardenberg am Sonntag in der Handball-Oberliga der Frauen zu einem standesgemäßen 30:18 (16:13)-Auswärtssieg bei Aufsteiger SG Zweidorf/Bortfeld.

Von einem Pflichtsieg sprach Tim Becker nach dem Abpfiff. „Zwei Punkte mitnehmen, abhaken, weiter geht’s“, beurteilte Plesses Coach den Auftritt von der pragmatischen Seite. „Mit der ersten Halbzeit bin ich nicht zufrieden, mit der zweiten schon.“

Bis zur Pause machten die Gästespielerinnen häufig einen Schritt zu wenig. So entstanden in der Abwehr ungewohnt große Lücken. Hinzu kam eine schlechte Rückwärtsbewegung, die dem Kontrahenten einige Kontertore ermöglichte. „Die 13 Gegentreffer waren eindeutig zu viel“, ärgerte sich Becker.

Dessen Ansprache an das Team in der Kabine zeigte dann aber die erhoffte Wirkung. Die HSG legte mit Wiederbeginn eine ordentliche Schippe drauf und spielte dabei auch zusehends die athletische Überlegenheit aus. Über 20:15 zogen die Gäste mit mehr Tempo bis zur 54. Minute auf 25:16 davon.

HSG: Menn, Röhrs - Hemke 4, Rombach 2, Henne 2, Herale, Sander 7, Strahlke 3, Thoelke 6, Al Najem 2, Hollender 4. (zys)

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