Handball-Oberliga Frauen: 28:21-Sieg der NHC-Frauen bei der HG

NHC-Frauen verteidigt Tabellenspitze

Neun Tore: Northeims Tanja Weitemeier setzt sich hier gegen Rosdorfs Devi Hille (rechts) und Zara Moschner durch. Foto: Gleitze/gsd

Rosdorf. Es läuft derzeit prima für die Northeimer Handball-Oberligisten. Bevor die NHC-Männer auf die „Platte“ gingen zum Südniedersachsen-Derby gegen die HG Rosdorf-Grone bei den Männern, mussten Northeims Frauen bei den Rosdorferinnen ran. Mit einem 28:21 (13:11)-Erfolg verteidigte das Team von Trainer Carsten Barnkothe, der somit als zweifacher Derby-Sieger am Samstag die Heimreise nach Northeim antreten konnte, so wie die NHC-Männer die Tabellenführung. Während die Northeimerinnen weiter ungeschlagen sind, warten die HGerinnen noch immer auf den ersten Sieg.

Es begann gut für die Gäste, die durch zwei Strafwürfe, sicher verwandelt von Northeims am Ende mit neun Treffern bester Werferin Tanja Weitemeier, mit 2:0 in Führung gingen, diese auf 6:2 (11. Minute) ausbauen konnten. In der Folgezeit aber schlichen sich Unkonzentriertheiten auf Seiten des NHC ein, die die Gastgeberinnen in der 18. Minute mit dem Ausgleich zum 7:7 nutzen konnten. Als die HG dann in der 21. Minute erstmals mit 9:8 in Führung ging, nahm Barnkothe eine Auszeit, um sein Team neu zu justieren. Bis zur Pause hatte sich Northeim die Führung mit 13:11 zurückerobert.

„Ich hatte das Gefühl, dass meine Spielerinnen in der ersten Halbzeit langsame Beine hatten. Erst ab der 35. Minute lief es dann besser für uns vor allem über unsere Linksaußenposition“, meinte Barnkothe. Von dieser Position aus gelangen Sina Barnkothe fünf Treffer. Bei den Rosdorferinnen schlichen sich mehr und mehr technische Fehler ein. Und in der 45. Minute sah die mit fünf Treffern erfolgreichste Rosdorfer Werferin Teresa Rettberg wegen eines zu harten Einsteigens gegen Sina Barnkothe die Rote Karte, eine nach Meinung vieler Beobachter zu harte Entscheidung.

Vorentscheidendes 20:15

Bis zum 15:17 (44. Minute) konnte der Tabellenvorletzte gegen den Favoriten die Partie noch offen gestalten, ehe Northeim auf vorentscheidend 20:15 davonziehen konnte. In der Schlussphase verwarfen die Rosdorferinnen auch noch zwei Strafwürfe, hätten so zumindest noch etwas verkürzen können. Doch letztlich blieb die HG chancenlos gegen einen Gegner, der routiniert sein Pensum heruntergespult hatte.

HG: Schlote, Schorn - Rettberg 5, Schwenke, Jäger 1, Frölich 1, Hille 2, Eisenhauer 4, Kehler, Sobotta 2, Leonard 1, Seifert 4/4, Moschner 1.

NHC: Post - Weitemeier 9/3, Bäcker 2, Gloth 1, S. Barnkothe 5, A. Barnkothe 1, Ziegler, Lucenko, Lösky 1, M. Barnkothe 1, Thielebeule 1, Junghans 3, Ziegler 4/2. (wg/gsd)

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