Handball-Oberliga Frauen: Plesse bezwingt Wolfsburg mit 33:25

„Wir haben dominiert“

Abspiel in Bedrängnis: Plesses Julia Herale lässt sich hier auch von zwei Wolfsburgerinnen nicht bremsen. Foto: zhp

Bovenden. Die Frauen der HSG Plesse-Hardenberg haben ihre Spitzenposition in der Handball-Oberliga am Samstagnachmittag mit einem 33:25 (16:12)-Arbeitssieg über den VfL Wolfsburg verteidigt. Dabei reichte dem Titelverteidiger eine durchschnittliche Vorstellung.

„Wir haben das Spiel dominiert, auch als Wolfsburg auf zwei Tore dran war. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Mannschaft einen Gang hoch schalten kann“, sagte Tim Becker nach dem Auftritt seiner Schützlinge in Bovenden.

Dort sahen die Zuschauer zwei unterschiedliche Gesichter des Burgenteams. Bis zur Pause trumpfte dessen Angriff immer dann auf, wenn es schnell ging und die gegnerische Deckung noch ungeordnet war. Nicht von ungefähr sorgten vier Gegenstöße in Folge für die erste deutlichere Führung (9:4/12.). Dafür bekam die Abwehr lange Zeit keinen Zugriff.

Das änderte erst mit Beginn der zweiten Hälfte. Im Zusammenspiel mit Nele Röhrs, die kurz vor der Pause für die glücklose Caro Menn den Platz zwischen den Pfosten eingenommen hatte, stabilisierte sich die Deckung. Nach der roten Karte für Doreen Lindner (35.) für ein Foul an Sarah Strahlke blieb der VfL 16 Minuten ohne Treffer. Plesse zog in dieser Zeit von 22:20 auf 29:20 davon.

Im Siegerteam verdiente sich Lisa Sander mit blitzsauberen Treffern aus der zweiten Reihe die Bestnote. Schön anzuschauen waren die Tore von Kreisläuferin Isabel Marienfeld und Lara Al Najem über die Außenposition. Mit viel Dynamik agierte Annika Hollender auf der Mitte.

HSG: Menn, Röhrs - Al Najem 5, Becker, Herale 2, Hemke, Henne 5, Hollender 3, Marienfeld 5, Rombach 1, Sander 10/1, Strahlke 2. (zys)

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